Defekte 12 V Batterie

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  • Denke schon - ich glaub Bleisäure (anders als AGM/Gel) sollten nicht über 14.4 geladen werden, aber so sensibel sind sie auch wieder nicht... und wenn der Widerstand ohnehin schon so groß ist, kommen ohnehin keine 14V mehr an.


    [Edit]: ok, laut KI dürfte das kein Problem sein:

    Die maximale Ladespannung (auch Ladeschlussspannung genannt) für eine herkömmliche 12-V-Blei-Säure-Batterie liegt im normalen Zyklusbetrieb bei etwa 14,4 V bis 14,8 V (ca. 2,4 V bis 2,45 V pro Zelle). [1, 2]

    Für spezielle Ausgleichsladungen (Auffrischung bei Nassbatterien gegen Säureschichtung) kann sie kurzzeitig bis zu 15,0 V – 16,5 V betragen, was jedoch zu Gasung und Wasserverlust führt und bei geschlossenen Systemen (wie AGM oder Gel) vermieden werden muss. [1, 2, 3]



    Die Frage ist halt: ob sie komplett am Ende ist (und das hört sich für mich zumindest so an) - 13.8V sollten für Bleisäure eigentlich völlig ausreichend sein, denn wenn sie (ohne Ladespannung) rund 12.6V halten kann, ist sie voll. Also solltest du nach 1-2 Stunden Laden, die Batterie mal für 1-2 Stunden ruhen lassen und dann mit einem Voltmeter/Multimeter messen - und falls du siehst, dass die Batterie die Spannung nicht mehr halten kann (also unter 12V fällt - und Stunde um Stunde tiefer), dann hilft auch das Laden nichts (das Pferd ist tot ;-)) - vielleicht als Notfall für kurze Strecken (weit würde ich damit nicht fahren) ;)


    Die Ladesteuerung wird halt verwirrt sein, wenn es ladet - und aber merkt, dass die Spannung nach dem Ladevorgang nicht gehalten werden kann... dann schaltet es irgendwann ab (ist zumindest anzunehmen).


    Ich glaub nicht, dass die 13.8V verantwortlich sind - es war einfach eine komplett falsche Entscheidung in ein E-Auto als Versorgereinheit eine Starterbatterie zu verbauen - keine Ahnung, was sie sich dabei gedacht haben - vielleicht weil sie halt leicht verfügbar/tauschbar sind. Es wäre vielleicht auch noch akzeptabel, wenn man nicht (wie wir ;-)) Overdrive und anderes laufen hat - da entladet das Ding einfach viel zu schnell. Hat ja einen Grund, warum in den neueren Modellen eine LFP werksseitig verbaut wurde (diese Probleme, laufend, haben ja immer nur wir mit dem alten Modell ;-)). Sehe auch, dass in dem anderen Forum jemand eine LFP eingebaut hat (Kings) - hatte ich auch damals gesehen, aber die nur in Australien gefunden.


    Hoffen wir, dass die LFP bald kommt, und eine stabile Halterung gefunden wird (Stahlblechwinkel passen auch - sicherheitshalber vielleicht gleich 2 für die zwei Seiten, wo sonst keine Begrenzung da ist - achte nur darauf, dass die Auflagefläche für die GreenCell eben ist (damit sie nicht durch die Schraubenköpfe beschädigt wird) - aber ob du da Senkschrauben nimmst, oder noch eine Platte reinlegst; oder Distanzplättchen... viele Wege führen nach Rom)... muss für die erste Version ja nicht perfekt sein - Hauptsache das Ding läuft wieder (und das wird es, würde immer noch wetten) ;)


    Ja und ich sollte meine LFP auch mal mit 14.6V laden fürs Top-Balancing. Hab sie ja schon seit fast einem Jahr drin und noch nie gemacht (ohne Auswirkung - Kapazität seit Tag 1 komplett unverändert - aber es stimmt schon, das ist ja kein Aufwand und die 4 Zellen sollten nicht aus der Reihe tanzen).

  • PS.: das Ladegerät, das du hast, ist völlig ausreichend (vor allem für die GreenCell), wichtig ist hier das CCCV Verfahren, wie auch auf der Produktseite steht:


    "Das Ladegerät arbeitet im Konstantstrommodus (CC), bis die Batteriespannung den eingestellten Wert (14.6 V) erreicht, und schaltet dann in den Konstantspannungsmodus (CV) um, um die Sicherheit des Ladevorgangs zu gewährleisten und ein Überladen zu vermeiden."


    D.h. es ladet mit bis zu 10A, bis die Ladespannung 14.6V erreicht (konstant 10A - Spannung ansteigend) - dann: hat die LFP die 14.6 erreicht, schaltet es um und hält die Spannung auf 14.6V (CV) und die Ampereleistung sinkt kontinuierlich, je nachdem, was der LFP noch an Strom annehmen kann. Ist er voll, d.h. fließt kaum Strom mehr über 14.6V, ist der Ladevorgang abgeschlossen (und ab 14-14.4V je nach BMS beginnt das Top-Balancing - d.h. die 4 Zellblöcke werden so geschaltet, dass am Ende jeder Block 14.6V hält).


    PS.: aber wie gesagt: das muss man jetzt nicht so oft machen - ich werds 1-2x/Jahr machen; 3-4x/Jahr für jene, die es genauer nehmen ;)