Beiträge von bananenfisch

    Gern - mir ist noch eingefallen: ich denke, der Atto lädt erst bei < 12V selbstständig nach (und nicht schon bei 12.5V).


    Also falls du vorher die Batterie-Spannung misst: alles unter ca. 13.5V ist OK und dann kann bedenkenlos das Ladegerät angeklemmt werden.

    Ist die Bleibatteriespannung höher (also bei rund 13.7-13.8V), dann lädt gerade der Atto - und könnte eben dann das Ladegerät stören - vermutlich wird das Ladegerät dann den Ladevorgang nicht starten, weil es denkt, die Batterie ist schon voll. Oder (bei billigen Varianten) würde es zusätzlich zum Atto laden (bei 1.2A wird das aber die Batterie verkraften (würde ich aber trotzdem vermeiden - ich weiß nicht, mit wieviel Strom der Atto lädt)).

    Die Feder sollte auf Gewährleistung gehen (Fahrwerk: 4 Jahre).


    Bei den Bremsscheiben als Verschleißteile, weiß ich es nicht (glaube aber nicht, wenn ich es richtig im Kopf habe): aber vielleicht gibt es eine Kulanz.

    Ich mache auch die Variante mit "N" - mach ich auf meiner regelmäßigen Strecke bei der Autobahnabfahrt (wo selten einer hinter mir abfährt) mind. 1x/Woche - bei 100-120km/h in "N" und dann schön runterbremsen - meine Scheiben schauen noch gut aus.

    ich habe einen Atto 3 Bj06/2024 kann mann die 12V Batterie ohne abklemmen mit einem 12V Ladegerät 1,2A 18W (max) für Blei/Säure Batterien laden.

    Prinzipiell ja (bei dem BJ handelt es sich ja um eine Blei/Säure im Motorraum).


    Da der Atto die Batterie aber selbst lädt:

    - ausgeschaltet bei Spannung < 12.5

    - eingeschaltet

    - evtl. während Laden an der Wallbox (weiß ich nicht sicher - könnte man messen mit einem Voltmeter/Multimeter)

    ... kann es sein, dass das Ladegerät den Ladevorgang nicht startet, weil eben der Atto gerade lädt und daher schon eine Ladespannung anlegt. Je nach Ladeelektronik, könnte das das Ladegerät verwirren.


    Wenn ein simples Multimeter/Voltmeter vorhanden ist, würde ich vor dem Laden die Spannung der Batterie einfach messen: liegt sie im Bereich von 12.5-13.5V, kannst du bedenkenlos anklemmen (und während des Ladens den Wagen nicht starten).
    Solltest du laden, während der Wagen an der Wallbox hängt und die Ladung der HV gestartet wurde, würde ich auch dann die Spannung vorher prüfen.


    Passieren kann aber eigentlich nichts (außer, dass das Ladegerät die Ladung nicht startet, weil schon Ladespannung anliegt).

    Moin,hast du schon deine Ersatzteile bekommen bzw. einen Einbautermin?

    Gruß Jürgen

    Falls die Frage mich betroffen hat ;)

    Ja, die Teile waren innerhalb einer Woche da (schneller als vorausgesagt), der Einbau ging schnell - bloß die Werkstatt hat sich nicht an den Termin gehalten, und er stand dann fast eine Woche dort am Parkplatz. Wurde aber letztlich alles auf Gewährleistung repariert und habe ihn am 30.3. abgeholt. Fahrwerk macht jetzt keine Geräusche mehr und die Koppelstange ist sichtlich neu.

    Vielen Dank - habe das BYD Navi jetzt wieder aktiviert und ja, das hat sich seit meinen letzten Versuchen doch sehr verbessert - deckt sich mittlerweile, soweit ich sehe, auch mit den Ladepunkten in AT. In DE ist auch alles da... da gibt es genug EnBW. D.h. ABRP ist eigentlich nicht mehr nötig. Einige sehr günstige Ad-hoc Ladepunkte auf der Strecke (und vor allem in der Schweiz) habe ich mir in Waze gespeichert.


    Zusammenfassend:

    - BYD Navigation ist mittlerweile ausgereift.

    - Ad-Hoc App ist super (Danke nochmals für den Tipp), vor allem für Streckenabschnitte, wo man sonst auf Roaming angewiesen wäre, oder auch sonst: manche ad-hoc Punkte sind sogar günstiger als direkt beim Anbieter.

    - Die Daten der Ad-Hoc App gibt es auch für den Browser (wer vor einer Reise schon mal planen will ohne Smartphone): http://tinyurl.com/ad-hoc-laden

    - Noch eine Seite, wer schon vor der Reise die Stops planen will: https://www.schnellladepark.app/live/index.php (mit Filter nach Anbieter, Leistung, etc. - leider nur DE).

    - Für Österreich mit EnBW: hier die EnBW Säulen in AT (zum normalen EnBW Tarif - Partner Smatrics): https://sme-ladenetz.smatrics.com/de/ - EnBW bei Smatrics ist in AT ist sogar günstiger als mit meiner Tanke Wien + Roaming.


    Gut, dann steht meiner ersten Langstreckenreise nichts mehr im Wege :)

    Nun habe ich doch noch eine Frage - welche Erfahrungen habt ihr mit der BYD Navigation (mit Ladeplanung) gemacht (evtl. auch speziell in Österreich)? Oder findet ihr ABRP besser?


    Da ich bisher immer gewohnte Strecken gefahren bin (und kaum unterwegs laden musste), verwende ich weder die BYD Navi noch ABRP - sondern nutze Waze. Die BYD Navigation war bei meinem letzten Test (also vor ca. einem halben Jahr) auch noch nicht so wirklich toll - einige Ladepunkte in Wien wurden einfach nicht angezeigt, daher habe ich sie wieder deaktiviert - habe gelesen, dass die Daten für DE mittlerweile besser integriert sind. Denn da ich mich jetzt nicht zu 100% auf die Ad-Hoc Karte verlassen will, werde ich mir die App von EnBW installieren - ohne Grundgebühr, schadet ja nicht und da gibt es genug Ladepunkte.


    Eigentlich würde ich jetzt so vorgehen, dass ich mir für die Strecke die besten AdHoc Ladepunkte und EnBW Ladepunkte vorab raussuche - und mir die Punkte in Waze oder OSMAND (das ich auch gern nutze) als POIs markiere... und fertig. Also gar keine Ladeplanung unterwegs, sondern dann spontan zum nächsten Punkt. Nunja, ist meine erste Langstrecke mit einem EV - wie geht ihr vor? Vorab die besten Orte planen (mit Alternativen), oder wirklich direkt bei der Fahrt mit BYD Navigation oder ABRP?


    Danke! ;)

    Ahja das noch: man kann es eigentlich selbst testen, indem man den betreffenden Reifen mit dem Wagenheber anhebt (besser wäre natürlich eine Hebebühne), sodass der Reifen frei ist.

    Dann mit viel Kraft den gesamten Reifen umfassen - und links rechts drücken / vor-zurück drücken... man merkt nicht viel, aber rechts vorne habe ich doch ein leichtes Spiel bemerkt.

    Oder (wenn wirklich auf Hebebühne): die Koppelstange selbst fassen, und kräftig vor-zurück-rauf-runter drücken - auch hier war ein Spiel und ein leichtes "Klackern" bemerkbar.

    (Nicht zu verwechseln mit dem (ich glaube) Spurstangenkopf bei der Lenkstange: der muss am Gelenk beweglich sein.)


    Aber man hört es: nicht auf der Autobahn, sondern beim langsamen Fahren über Unebenheiten. Oder: gaaaaanz langsam fahren und sehr schnell mehrfach links/rechts lenken (nur minimal lenken, sodass die Stoßdämpfer gar nicht zum schaukeln beginnen) - auch dann ist es dann deutlich zu hören.

    Gerne.


    Ja, so einen Elchtest sollten die Gelenke locker vertragen... der Servicemitarbeiter meinte, sie haben Gelenksschäden sehr oft bei Fiat (Elektromodelle) - bei BYD hätte er diesen Defekt noch nicht gesehen (aber ich weiß nicht, wie viele Attos die so reinkriegen, bzw. wie lange der schon dabei ist).

    Muss aber sagen, es war schon ein heftiger Elchtest - zuerst brutal links ausgewichen, zugleich hat der Atto selbstständig massiv gebremst, und dann musste ich noch rechts gegenlenken - also ordentlich durchgeschüttelt. Du hast schon recht, bei dem Gewicht wird da schon ordentlich Kraft auf den vorderen Gelenken gewirkt haben... trotzdem muss das natürlich vom Hersteller dann entsprechend ausgestattet sein - insofern war die Gewährleistung gar kein Thema (wurde auch nicht nachgefragt oder hinterfragt, die BYD Freigabe war binnen weniger Stunden da).


    Meine Internet Recherche hat auch nicht viel ergeben (also, dass das sehr häufig auftreten würde). Glaube also nicht, dass das wirklich alle Attos betrifft (anders als bspw. die 12V Batterie - da hat es ja allein hier im Forum im vergangen Winter viele getroffen) ;)

    Traggelenk und Koppelstange: Wie viele km hast du mit deinem Atto am Buckel?

    Hab grad in einem anderen Atto 3 Forum vom selben Defekt gelesen, dort hat der Wagen 23.000 km.

    Noch keine 10k - fahre eigentlich schonend... hatte vor ein paar Wochen ein "hartes" Ausweichmanöver wegen Wild mitten auf der Fahrbahn (also sehr plötzliches Ausweichen bei 100km/h). Danach war es auf Pflastersteine oder Unebenheiten deutlich zu hören. Beim ÖAMTC (ADAC) wurde der Schaden festgestellt und der Mechaniker dort meinte, sowas kann nicht "nur" durch Lenken bei einem relativ neuem Fahrzeug auftreten - er meinte, ich muss irgendwo dagegen gefahren sein (bin ich aber definitiv nicht).


    Bei Denzel (Servicepartner von BYD im Großraum Wien - also die haben wohl viele Kunden) wurde mir gesagt, dass das bei ihnen keine bekannte Schwachstelle sei - insofern hoffe ich, dass ich da nur ein Montags-Gelenk erwischt habe und das sonst üblicherweise solide ist. Aber wie gesagt, 4 Jahre Gewährleistung auf das Fahrwerk - mal sehen, ob in den übrigen 2.5 Jahren noch etwas auftritt ;)


    Edit: hab mir das im anderen Forum durchgelesen - hm, der Mechaniker dort meinte, es wäre nicht der erste Fall; bei meinem war eher die Aussage, dass es unüblich ist. Lässt sich schwer sagen. Aber beruhigend ist: selbst wenn man außerhalb der Gewährleistung ist: es ist keine teure Reparatur und kann in jeder Werkstatt gemacht werden. Lt. eines bekannten Mechanikers etwa 2-3h Arbeitszeit und Materialkosten um die 50-100 Euro (für Gelenk und Koppelstange).


    Edit2: ich will mich nicht extra registrieren im anderen Forum - falls du dort einen Account hast, vielleicht den Tipp posten, dass darauf 4 Jahre Gewährleistung besteht (also besser das zuerst prüfen, bevor mans selbst zahlt).

    So, hab den Wagen wieder geholt (Ersatzteile kommen in 2-3 Wochen), auf Gewährleistung wird getauscht:

    - Traggelenk und Koppelstange.

    - Optischer Fehler beim "N" wird getauscht.

    - Hupe wurde repariert (bei mir war ein Kontakt defekt - musste immer rechts auf die Fläche drücken zum Hupen, ist mir lange gar nicht aufgefallen).


    Mein 12V-LFP-Umbau, ADB Sideloading und zusätzliche Apps und andere kleinere Modifikationen waren kein Thema - BYD übernimmt alles (davon bin ich auch ausgegangen, da die Mängel ja nichts dem genannten zu tun haben).