Beiträge von Christian

    Das wäre aber dann zugunsten der beworbenen 25 Minuten. Ich denke, vielen potenziellen Käufern ist der Peak egal, wenn das Auto in 25 Minuten wieder auf 80% ist.


    [...]

    Bin ich voll bei dir. Die Zeit für den Standard-Hub am Schnelllader ist mir auch wichtiger als irgendein Peak.

    Smart2Drive hat ja den Atto 3 Evo ausführlich getestet. Witzigerweise hatte er die beste Ladegeschwindigkeit an einer 150W Säule. Da hat das Auto die 150 W Leistung extrem lange konstant gehalten und von 10 auf 80 in 28 Minuten geschafft.

    D.h. die Geschwindigkeit beim Laden ist möglich, der Vorgang muss halt nur noch feiner abgestimmt werden. Das könnte dann einfach über ein Update erfolgen. Bis dahin sollte man dann besser nur an 150W-Säulen laden ;)

    Ich bezweifle, dass BYD die Ladekurve groß anpassen wird. Da müsste ja dann die beworbene Peak-Ladeleitung reduziert werden.
    Ich halte es zwar auch für schlauer, wäre der Peak eher im Bereich von 160-180kW und dann recht lange gehalten werden kann, aber die Kurve wie sie jetzt ist, hat schon auch ihre Daseinsberechtigung. Man bekommt halt am Anfang in kurzer Zeit viel in den Akku.
    Die Lösung aus meiner Sicht wäre, per Software die Option zu schaffen, die max. Ladeleistung festlegen zu können. Ob BYD das aber jemals machen wird?

    Ich finde die beiden Fahrzeuge nur bedingt vergleichbar, auch wenn sie sich preislich ähnlich sind. Der L03 ist 20cm länger und hat trotzdem einen kleineren Kofferraum durch die Coupe-Form.
    XPENG ist in Sachen Preis-/Leistung was Ladeleistung und Softwarequalität angeht aktuell sicher ganz weit vorne, sprich auch die 400V-Plattform scheint top zu sein.
    Auch den Innenraum (vor allem den Hellen) finde ich unglaublich ansprechend.
    Aber, zumindest für mich, bedienen die beiden Fahrzeuge zwei völlig verschiedene Anforderungsprofile und ich sehe den L03 eher mit einem Model Y vergleichbar.
    Auch wenn ich wirklich viele Sympathien für XPENG hege, der L03 würde für mich persönlich nur als Ultra sinn ergeben wegen der Ausstattung mit Turing-Chips und dem daraus resultierendem potentiellen FSD - alle anderen Varianten des L03 haben weniger leistungsfähige Chips verbaut.
    Wir sind zu dem Schluss gekommen, dass er für unser Anforderungsprofil einfach zu unpraktisch ist. Und ob ich dann im Zweifelsfall 5 Minuten länger an der Ladesäule stehe, ist zumindest uns nicht wichtiger als eine gewisse Praktikabilität. Zumal die Reichweite schon deutlich unterschiedlich ist, sich also auf sehr langen Strecken eh ausgleichen wird, weil der L03 ggf. einmal mehr an die Säule muss. Edit: ist beim LR nicht so!
    Der Atto 3 Evo ist sicher nicht perfekt, aber zumindest aktuell, für uns das am passendste Gesamtpaket. Ist natürlich total individuell und bei anderen ggf. total anders.

    Der L03 ist übrigens aktuell auf einer Roadshow durchs Land: https://www.xpeng.com/de/campaign/L03-Road-Show da kann man sich den durchaus mal ansehen.

    Mein Verkäufer hat bei einer VIN-Abfrage vor Wochen nur eine Auskunft vom BYD Support erhalten dass unser Auto zwischen Mitte und Ende August bei denen angeliefert werden soll.

    Im KV steht Auslieferung 14.08.26.......also HEUTE! Ich gehe mal gucken :D

    Kummich hat an der Ecke Seeackerstr. und Gründlacher Str. zwischen Ronhof und Sack auch noch einen Ausweichparkplatz - ich weiß aber nicht ob die nur von den Fürther Filialen genutzt werden oder auch von der Nürnberger (direkt bei denen ist ja eher weniger Platz). Jedenfalls stand letztes Wochenende auf dem Ausweichplatz alles proppenvoll mit BYDs.
    Atto 3 Evos waren allerdings nur in Schwarz, Weiß und Grau dabei.

    werden denn die Ladzyklen und wie geladen wurde in der BYD-App angezeigt ? wenn ja kann man daraus ableiten wann eine Kalibrierungs Ladung erforderlich ist und muss nicht so tolle Sachen in die BDA schreiben

    Gute Frage, weiß ich nicht - deswegen auch die Formulierung "[...] und es wäre großartig, wenn Hersteller [...] bereitstellen würden ...".

    [...] das mit der Kalibrierung scheint bei LFP so zu sein [...]

    Hier muss BYD dringend nachbessern, damit das BMS besser den Ladezustand und die Reichweite angibt.

    [...]

    Ich verstehe zwar den Wunsch, doch was soll BYD (oder jeder andere Hersteller) denn machen, wenn man das nicht genau messen kann?
    Wie du schon selbst schreibst, ist das eine Besonderheit der LFP-Zellchemie und kein exklusives Problem eines einzelnen Herstellers.
    Ich finde es zwar in der Bda. etwas ungünstig formuliert und es wäre großartig, wenn Hersteller zum Fahrzeug eine 'Battery-Assist-App' bereitstellen würden, die den Benutzern entsprechende Infos (Letzte Kalibrierung, Zyklen bis zur nächsten nötigen Kalibrierung, usw.) bereitstellt um Fehlkalkulationen des BMS zu vermeiden, aber ich habe zumindest noch von niemandem gehört, der das anbietet.
    Als Privatkunde muss man sich hier also einmal damit auseinandersetzen was das, was in der Bda. steht, eigentlich heißt und sich dann daran halten.
    Problematisch finde ich es allerdings immer dann, wenn es viele verschiedene Benutzer des selben Fahrzeugs gibt - Mietwagen z.b.

    Das regelmäßige Laden auf 100% ist das sog. "Top-Balancing". Wenn der Akku auch entladen wird, kann das BMS die tatsächlich verfügbare Akku-Kapazität zum Messzeitpunkt messen.
    Das verbessert praktisch die Ermittlung der Ladestandsanzeige. Das Top-Balancing hilf dabei natürlich auch, ist allerdings primär dazu da, Spannungsunterschiede der Zellen des Akkupacks auszugleichen.
    Zur Erklärung: Es kann nicht wirklich gemessen werden, wieviel Saft in den Zellen ist, außer eben bei in etwa Voll (> ca. 90%) und in etwa Leer (< ca. 10%). Für alles dazwischen sind die Spannungsunterschiede zu gering.
    Gibt man also dem BMS beide Endpunkte, ist die Ermittlung dazwischen zuverlässiger. 100% direkt bei Kauf sind in kwh gesehen ja anders als 100% nachdem der Akku ein paar hundert Ladezyklen durchlaufen hat.