Beiträge von kein_Fan_von_TESLA

    Hallo Maddin1958, hallo fmgec,

    den Kona Elektro 2021 mit dem kleinen Akku hatte ich vorher. Ich kann also beide Fahrzeuge sehr gut vergleichen. Der Atto 3 unterscheidet sich ziemlich vom Kona Elektro im Bezug auf die verbaute Batterie. Der Hyundai Kona hatte eine gewöhnliche Lithium-Ionen-Polymer-Batterie mit 39,2 kWh - der BYD Atto 3 hat eine Blade-Batterie (Lithium-Eisenphosphat) mit 60 kWh. Es ist eine ganz andere Bauweise. Angepriesen wird diese neue Bauweise als Konkurrenzkiller weil sie sicherer, günstiger und umweltfreundlicher ist. Vielleicht ist sie deshalb wartungsintensiver. Mir liegt die Aussage eines BYD-Verkäufers vor, dass bei der jährlichen Wartung dieser Akku genau durchgescheckt wird. Also wahrscheinlich jede Blade (Klinge) einzeln durchmessen - beim HAN sind es 175 Stück bei 85 kWh. Nach Dreisatzberechnung wären das 123 Stück beim Atto 3. Darf man natürlich nicht so rechnen, zumal es sicherlich eine Pauschalpreis für alle Bladeprüfungen gibt.

    Ob der Atto 3 eine vergleichbare Unterbodenverkleidung mit 70 Schrauben hat? Glaub ich nicht. Der Seal ist windschlüpfriger gebaut und hat deshalb ein aufwändige Bodenabdeckung. 70 Schrauben ist allerdings schon happig. 10 hätten auch gereicht.

    Aber wo führt uns diese Diskussion hin? Ich glaube nicht, dass irgendein Atto 3-Fahrer nach der seelischen Erholung von der hohen Werkstattkosten-Rechnung zu dem Schluss kommt, er muss dieses teure Auto verkaufen bzw. den Leasingvertrag kündigen (letzteres wird noch teurer). Der BYD Atto 3 ist schon ein toller und verhältnismäßig günstiger Wagen. Man muss zwar einige Abstriche machen, er ist gut ausgestattet, aber er hat trotzdem nicht alles und bleibt in der Wartung auch nicht supergünstig. Aber welche Alternativen gibt es denn? Die Konkurrenz, die Mitbewerber, die Verlierer 8o sind auch nicht unbedingt besser. Klar gibt es Autos die eine günstigere und vielleicht gerechtere Wartungpreisgestaltung haben, aber was bezahlt man im Kauf- oder Leasingpreis dafür? Z.B. ein Tesla - das ist jetzt kein Quantensprung, die kochen auch nur mit Wasser, haben das aber vergessen und erzählen ihren Kunden teilweisen ziemlich Bockmist (und die glauben das auch noch). Tesla vergibt z.Zt. keinen Wartungsintervall, d.h. der Kunde kann wenn er lustig freiwillig eine Wartung machen oder sein Auto meldet sich bei ihm und befiehlt ihm eine Wartung machen zu lassen. Diese kostet dann 500/700/900 Euro oder mehr. Das juckt einen Tesla-Fahrer in der Regel nicht, weil sie ja nicht zugeben können, dass man ihnen nicht die Wahrheit gesagt hat.

    BYD spielt hier meiner Meinung nach mit sehr offenen Karten.

    Ein ewiges Thema - Winter- und Sommerräder oder Ganzjahresräder. Für die jüngeren unter uns: Bis Anfang der 1980er-Jahre gab es dieses Thema nicht. Man fuhr auf Reifen, Hauptsache rund, schwarz und mit Profil. Ok, heute ist das alles feinfühliger geworden. Man spricht über Verbrauchsoptimiert und Ablaufgeräusche. Meine Meinung dazu: wer in Gegenden wohnt oder oft unterwegs ist in denen man weiß was Schnee ist und welche Farbe er meistens hat und dieser länger als 3 Tage liegen bleibt, sollte auf jeden Fall 2 Sätze Saisonräder anschaffen - für alle anderen reichen Allwetterräder.

    Empfehlung für den Atto 3:

    Winterreifen von Michelin, Pilot Alpin 5; Sommerreifen: die die BYD serienmäß drauf hat, das sind schon die besten

    Allwettereifen Michelin CrossClimate2 oder Pirelli Cinturato all season sf2 oder Pirelli scorpion verde all season oder Continetal allseason contact.

    Hinweis dazu: Allwetterreifen können sich rächen. Die halten nämlich heutzutage nicht mehr so lange - ab 35tkm gehts los, während man Sommer-/Winteräder 6 Jahre gibt ohne Kilometerbegrenzung.

    Die erste Inspektion eines Elektroautos unterscheidet nicht so riesig von der eines Verbrenners. Klar, es wird kein Öl getauscht, keine Zündanlage gewartet, keinerlei Dinge in Bezug auf den Verbrenner geprüft, gewartet oder getauscht. Aber sonst? Auch Elektroautos haben eine Bremsanlage, eine Kühlmittelversorgung für die Klimaanlage, Partikelfilter für den Innenraum, Stoßdämpfer, eine Lenkung und viele weitere Gemeinsamkeiten. Die Storys von Elektroautos haben viel weniger Wartungskosten sind allesamt Märchen. Daran zu erkennen, dass diese Erzählungen alle mit "Es war einmal..." anfangen. ^^

    Natürlich darf man hier nicht einen Diesel als Vergleich nehmen - die heutigen Diesel eignen sich kaum als Vergleich, weil die meisten Leute sich schon bei der Anschafffung verrechnen - aber das ist ein anderes Thema. Den Vergleich sollte man nur mit einem Benziner machen.

    Fakt ist: die Inspektionskosten eines Elektroautos in den ersten zwei Haltejahren unterscheiden sich eigentlich nicht so groß von dem eines Verbrenners unter Berücksichtigng der Materialien, also evtl. Abzug der Ölfüllung mit Filter - Longlife-Öl, Wechsel zwischen 30000 und 60000 km. Ich denke mal, jeder der schon mal einen 1-2 Jahre alten Verbrenner zur Inspektion gebracht hat wird im Durchschnitt 150 Euro in der Werkstatt gelassen haben, es sei denn, er hat wirklich Kilometer gefressen und ein Ölwechsel ist fällig - dann wird es schmerzhaft. Man muss schon vergleichen, was wird laut Wartungsplan gemacht. Leider konnte ich den für den Atto 3 noch nicht einsehen.

    Ok, was bekommt man für über 400€ jedes Jahr? Wie gesagt, ich kenne leider noch nicht den Wartungsplan. Vermutlich muss der Automechaniker chinesisch können, da die Anleitungen noch nicht übersetzt sind ;) oder bei der Bladetechnologie wird jede Platte zur nächste und gegen Masse vermessen. Ich weiß es nicht.

    Es gibt auch ein Teslamärchen: Teslakäüfern wird erzählt, dass ein Tesla Model 3 oder Y keinen Inspektionsintervall hat und trotzdem Garantie. Klingt komisch, ist aber so. Zur Wartung müssen die aber auch, die Kosten sind dann halt so richtig teuer - ab 500€ aufwärts für die erste Inspektion und die nächste wird nochmal 200€ teurer.

    Die Akkukühlflüssigkeit tauschen fällt wohl für die meisten Elektroautos im vierten Jahr an und ich habe bisher Preise um die 1000Teuronen gesehen, aber das kann natürlich von Hersteller zu Hersteller schwanken und ich weiß noch nicht ob die anders konstruierten Batterien von BYD das evtl. garnicht betrifft. Die Hoffnung stirbt zuletzt oder so ähnlich.... :/

    Hallo FJS,

    das knacken der Servolenkung weist auf ein Problem der gebrochenen Lenksäule hin - habe ich selber noch nicht erlebt, aber hat es bei meinem Händler schon gegeben - was erst bei der Übergabe an den Kunden auffiel. Drei Wochen Lieferzeit. Vielleicht mal einen anderen nicht örtlichen Händler darauf ansprechen.

    Endlich gute Nachrichten für das Gebiet Oldenburg und nördliches Münsterland bzw. eventuell auch allgemein für das Einzugsgebiet der Firma Senger aus Köln:

    Senger hat sich dazu entschlossen die vor die etwa 3 Jahren gegründete Tochter Bike Store Senger Neo (Fahrradverkauf) einzustampfen und stattdessen eine BYD-Vertretung zu eröffnen (für Rheine ist aber BYD noch nicht bestätigt). Für Oldenburg wurde die Schliessung für den 30.6.24 und für Rheine für den 31.7.24 angegeben. Quelle: mobilitree.net, Sebastian Kreuzer vom 25.01.24

    In den letzten Tagen hat sich die APP aktualisiert - jetzt V 2.0.1 - aber was hat sich geändert?

    Ich kann nur dieses erkennen, falls das nicht schon vorher war:

    - beim Aufrufen der A/C-Funktion wird die aktuelle Innentemperatur angezeigt

    - der Aktualisierungstatus z.B. bei dem Zustand der Türen/Fenster ist weg (leider)

    - es wird unterschieden, ob eine Tür ganz geöffnet oder jetzt auch geschlossen, aber entriegelt ist

    - im A/C-Modus mehr Einstellungen kann der Zirkulationsmodus gewählt werden

    - es sind in der Karte einige Werkstätten/Stores dazu gekommen - leider nicht der interessante in meiner Nähe

    Gibt es noch was anderes?

    Es wäre schon schön einen Frunk ab Werk zu haben - das haben sich schon viele E-Auto-Besitzer gedacht. Es gibt für jedes Modell irgendwann Lösungen - alle haben jedoch eines gemeinsam: da sie in der Regel in kleiner Stückzahl produziert werden sind sie allesamt eigentlich viel zu teuer. 100 bis 500 Euro für eine Plastikkiste? Bis 100€ ok, aber darüber sollte man sich Gedanken machen, ob man es überhaupt braucht. Wir reden hier ja nicht über die Möglichkeit eine Reisetasche fürs Wochenende unterzubringen - dafür gibt es einen Kofferraum. Die einzige sinnvolle Nutzung stellt sich für das Ladekabel dar. Nur das sollte jederzeit zugänglich sein ohne das komplette Leerräumen des Kofferraums.

    Diese Gedanken hatte ich vor 2 Jahren beim Hyundai Kona auch, hier war allerdings der mögliche Platz doppelt so groß als beim BYD. Trotzdem habe ich hier eine Universalkiste für 90€ mit verschließbarem Deckel eingebaut. Für den BYD ist das vermutlich nicht möglich. Aber mal ehrlich, wie oft braucht ihr das Ladekabel? OK die Frage kann gefährlich sein, weil jeder andere Nutzungen/Möglichkeiten hat.

    Ich lade langsam AC mit 11kW zuhause an der Wallbox mit integrierten Ladekabel und schnell DC mit bis zu 88kW an der CCS-Säule - auch mit Kabel. Das Extrakabel für AC 11kW an externen AC-Ladesäulen habe in den letzten 2 Jahren ein einziges Mal gebraucht. Und da war der Kofferraum auch leer. Wer hier änhliche Gewohnheiten hat, sollte jetzt ins Grübeln kommen :/

    Dazu kommt noch, ich habe ein Leasingfahrzeug. Nach 4 Jahren habe ich viel Geld für einen Frunk ausgegeben, den ich vielleicht einmal gebraucht habe und den ich für den hohen Kaufpreis nicht wieder verkaufen kann.


    Viel wichtiger wäre für mich eine Lösung für die nicht vorhandenen Verzurrösen im Kofferraum und wie man das bei einem Leasingfahrzeug einbauen kann ohne in die Karrosserie zu bohren.

    das habe ich in ähnlicher Weise auch schon so erlebt, dass das System spät oder garnicht reagiert. Vielleicht ist "Pre-"Collision auch falsch übersetzt worden und soll nicht "Vor" bedeuten. Genau dieser Gedanke kommt mir manchmal, wenn ich die Reaktionen des Atto 3 auf Gefahrensituationen sehe. Aber ein wenig habe ich schon darauf eingestellt. Der Spurhalteassistant reagiert auch nicht immer und manchmal kommen Aktionen vom Lenkrad und vom Bremssystem die man normalerweise nicht erwartet. Ich hoffe immer noch dass Softwareupdates diese Macken ausmerzen.

    Uih, ich bin noch nicht dran und weiß es schon :)

    Meine Leasingrate habe ich so gewählt, dass die jährliche Inspektion mit drin ist. Der Verkäufer sagte mir damals, dass BYD die Inspektion vorschreibt, wegen Erhalt der Herstellergarantie - nix Neues, machen fast alle so.

    Aber neu ist, dass BYD sich den Akku jedes Jahr ganz genau ansieht - das machen andere Hersteller nicht so. Daher kostet z.B. bei Hyundai eine jährliche Inspektion ohne Prüfung des Akku nur ca. 130€.

    Beim BYD Atto 3 soll sie sagenhafte 400 Teuronen kosten - wenn man es allerdings über die Leasingrate zahlt spart man 40 Euro - also 360 Euro ;(

    Ungeklärt sind aber die Kosten für den Wechsel der Akkukühlflüssigkeit nach 3 oder 4 Jahren. Die kostet bei anderen Herstellern so um die 800€ - Ist die Bladetechologie von BYD überhaupt davon betroffen?