News: BYD Atto 3 Evo (2026): Modellaufwertung mit 800 Volt und 220 kW
Das Kompakt-SUV erfährt zum aktuellen Modelljahr eine technische Evolution – mehr Leistung, mehr Reichweite und neue Sprintstärke.
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Jetzt legen die Chinesen nach, und zwar gewaltig. Von einem "Facelift" kann man beim neuen BYD Atto 3 Evo eigentlich kaum noch sprechen, denn hier wurde die Technik unter dem Blech einmal komplett umgekrempelt. Eine Evolution unter nahezu gleichem Blechkleid also, wie der Zusatz deutlich verrät.
Der Frontantrieb ist Geschichte. Der Evo wechselt auf die neueste Version der e-Platform 3.0 und kommt künftig entweder mit Heck- oder Allradantrieb. Neben einem Plus an Traktion kommt ein Fahrwerk mit neuer Fünflenker-Hinterachse (bisher Vierlenker) zum Einsatz. Damit soll die des Öfteren bemängelte Fahrdynamik spürbar verbessert werden.
BYD gibt dem Atto 3 Evo die Sporen
Im Unterboden steckt nun eine größere Blade-Batterie mit 74,8 kWh Kapazität (bisher 60,48 kWh). Der eigentliche Game-Changer ist aber die Ladeleistung: Dank 800-Volt-Architektur schnellt diese auf 220 kW. Das ist ein gewaltiges Plus gegenüber der bisherigen 88 kW. Damit soll der Standard-Ladevorgang von 10 auf 80 Prozent laut BYD in 25 Minuten erledigt sein.
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Auch an der Leistung haben die Chinesen gewerkelt. Schon das Basismodell "Design" mit Heckantrieb leistet 230 kW (313 PS) und stellt 380 Newtonmeter Drehmoment bereit. Der Sprint auf 100 km/h ist in 5,5 Sekunden (bisher 7,3 Sekunden) erledigt. Die Reichweite liegt hier bei 510 Kilometern nach WLTP.
Wer es noch eiliger hat, greift zur "Excellence"-Version. Dank zusätzlichem Frontmotor und Allradantrieb liegen hier 330 kW (449 PS) und 560 Newtonmeter an. Das Topmodell des Atto 3 Evo hechtet damit in 3,9 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Zum Vergleich: Ein Volvo EX40 Twin Motor Performance (4,44 Meter) benötigt hierfür 4,6 Sekunden. Für diesen Stunt sinkt dann auch die Reichweite im Chinesen auf 470 Kilometer.
Atto 3 jetzt mit Frunk
Außen ändert sich nicht allzu viel, wie Sie vermutlich schon an den Vergleichsbildern oben gesehen haben. Zu den dezenten Anpassungen zählen überarbeitete Stoßfänger vorn und hinten, neue 18-Zoll-Leichtmetallräder, ein klareres Seitenprofil mit schlankeren Seitenschwellern und ein sportlicherer Spoiler am Heck.
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Die Ausstattung ist BYD-typisch üppig. Eine Wärmepumpe, V2L-Funktion (Vehicle-to-Load) mit 3 kW für externe Geräte und 18-Zoll-Felgen sind immer an Bord. Wer zum Topmodell "Excellence" greift, bekommt zusätzlich ein Head-up-Display, beheizbare Rücksitze und ein Panorama-Schiebedach .
Der BYD Atto 3 Evo ist ab sofort bestellbar, die ersten Autos sollen im Frühjahr zu den Kunden rollen. Preislich geht es bei 44.900 Euro für den Hecktriebler los. Der Allradler "Excellence" steht mit 50.990 Euro in der Liste. Wie gewohnt gibt es 6 Jahre Garantie auf das Auto und 8 Jahre auf die Batterie. Leasing-Konditionen sollen in Kürze folgen. Aktuell punktet BYD zudem mit hohen Rabatten. Unter dem Strich könnte es mit diesen Daten einen Anstieg der zuletzt 1.077 (2025) verkauften Atto 3 in Deutschland geben.
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