Beiträge von bananenfisch

    ich habe einen Atto 3 Bj06/2024 kann mann die 12V Batterie ohne abklemmen mit einem 12V Ladegerät 1,2A 18W (max) für Blei/Säure Batterien laden.

    Prinzipiell ja (bei dem BJ handelt es sich ja um eine Blei/Säure im Motorraum).


    Da der Atto die Batterie aber selbst lädt:

    - ausgeschaltet bei Spannung < 12.5

    - eingeschaltet

    - evtl. während Laden an der Wallbox (weiß ich nicht sicher - könnte man messen mit einem Voltmeter/Multimeter)

    ... kann es sein, dass das Ladegerät den Ladevorgang nicht startet, weil eben der Atto gerade lädt und daher schon eine Ladespannung anlegt. Je nach Ladeelektronik, könnte das das Ladegerät verwirren.


    Wenn ein simples Multimeter/Voltmeter vorhanden ist, würde ich vor dem Laden die Spannung der Batterie einfach messen: liegt sie im Bereich von 12.5-13.5V, kannst du bedenkenlos anklemmen (und während des Ladens den Wagen nicht starten).
    Solltest du laden, während der Wagen an der Wallbox hängt und die Ladung der HV gestartet wurde, würde ich auch dann die Spannung vorher prüfen.


    Passieren kann aber eigentlich nichts (außer, dass das Ladegerät die Ladung nicht startet, weil schon Ladespannung anliegt).

    Moin,hast du schon deine Ersatzteile bekommen bzw. einen Einbautermin?

    Gruß Jürgen

    Falls die Frage mich betroffen hat ;)

    Ja, die Teile waren innerhalb einer Woche da (schneller als vorausgesagt), der Einbau ging schnell - bloß die Werkstatt hat sich nicht an den Termin gehalten, und er stand dann fast eine Woche dort am Parkplatz. Wurde aber letztlich alles auf Gewährleistung repariert und habe ihn am 30.3. abgeholt. Fahrwerk macht jetzt keine Geräusche mehr und die Koppelstange ist sichtlich neu.

    Vielen Dank - habe das BYD Navi jetzt wieder aktiviert und ja, das hat sich seit meinen letzten Versuchen doch sehr verbessert - deckt sich mittlerweile, soweit ich sehe, auch mit den Ladepunkten in AT. In DE ist auch alles da... da gibt es genug EnBW. D.h. ABRP ist eigentlich nicht mehr nötig. Einige sehr günstige Ad-hoc Ladepunkte auf der Strecke (und vor allem in der Schweiz) habe ich mir in Waze gespeichert.


    Zusammenfassend:

    - BYD Navigation ist mittlerweile ausgereift.

    - Ad-Hoc App ist super (Danke nochmals für den Tipp), vor allem für Streckenabschnitte, wo man sonst auf Roaming angewiesen wäre, oder auch sonst: manche ad-hoc Punkte sind sogar günstiger als direkt beim Anbieter.

    - Die Daten der Ad-Hoc App gibt es auch für den Browser (wer vor einer Reise schon mal planen will ohne Smartphone): http://tinyurl.com/ad-hoc-laden

    - Noch eine Seite, wer schon vor der Reise die Stops planen will: https://www.schnellladepark.app/live/index.php (mit Filter nach Anbieter, Leistung, etc. - leider nur DE).

    - Für Österreich mit EnBW: hier die EnBW Säulen in AT (zum normalen EnBW Tarif - Partner Smatrics): https://sme-ladenetz.smatrics.com/de/ - EnBW bei Smatrics ist in AT ist sogar günstiger als mit meiner Tanke Wien + Roaming.


    Gut, dann steht meiner ersten Langstreckenreise nichts mehr im Wege :)

    Nun habe ich doch noch eine Frage - welche Erfahrungen habt ihr mit der BYD Navigation (mit Ladeplanung) gemacht (evtl. auch speziell in Österreich)? Oder findet ihr ABRP besser?


    Da ich bisher immer gewohnte Strecken gefahren bin (und kaum unterwegs laden musste), verwende ich weder die BYD Navi noch ABRP - sondern nutze Waze. Die BYD Navigation war bei meinem letzten Test (also vor ca. einem halben Jahr) auch noch nicht so wirklich toll - einige Ladepunkte in Wien wurden einfach nicht angezeigt, daher habe ich sie wieder deaktiviert - habe gelesen, dass die Daten für DE mittlerweile besser integriert sind. Denn da ich mich jetzt nicht zu 100% auf die Ad-Hoc Karte verlassen will, werde ich mir die App von EnBW installieren - ohne Grundgebühr, schadet ja nicht und da gibt es genug Ladepunkte.


    Eigentlich würde ich jetzt so vorgehen, dass ich mir für die Strecke die besten AdHoc Ladepunkte und EnBW Ladepunkte vorab raussuche - und mir die Punkte in Waze oder OSMAND (das ich auch gern nutze) als POIs markiere... und fertig. Also gar keine Ladeplanung unterwegs, sondern dann spontan zum nächsten Punkt. Nunja, ist meine erste Langstrecke mit einem EV - wie geht ihr vor? Vorab die besten Orte planen (mit Alternativen), oder wirklich direkt bei der Fahrt mit BYD Navigation oder ABRP?


    Danke! ;)

    Ahja das noch: man kann es eigentlich selbst testen, indem man den betreffenden Reifen mit dem Wagenheber anhebt (besser wäre natürlich eine Hebebühne), sodass der Reifen frei ist.

    Dann mit viel Kraft den gesamten Reifen umfassen - und links rechts drücken / vor-zurück drücken... man merkt nicht viel, aber rechts vorne habe ich doch ein leichtes Spiel bemerkt.

    Oder (wenn wirklich auf Hebebühne): die Koppelstange selbst fassen, und kräftig vor-zurück-rauf-runter drücken - auch hier war ein Spiel und ein leichtes "Klackern" bemerkbar.

    (Nicht zu verwechseln mit dem (ich glaube) Spurstangenkopf bei der Lenkstange: der muss am Gelenk beweglich sein.)


    Aber man hört es: nicht auf der Autobahn, sondern beim langsamen Fahren über Unebenheiten. Oder: gaaaaanz langsam fahren und sehr schnell mehrfach links/rechts lenken (nur minimal lenken, sodass die Stoßdämpfer gar nicht zum schaukeln beginnen) - auch dann ist es dann deutlich zu hören.

    Gerne.


    Ja, so einen Elchtest sollten die Gelenke locker vertragen... der Servicemitarbeiter meinte, sie haben Gelenksschäden sehr oft bei Fiat (Elektromodelle) - bei BYD hätte er diesen Defekt noch nicht gesehen (aber ich weiß nicht, wie viele Attos die so reinkriegen, bzw. wie lange der schon dabei ist).

    Muss aber sagen, es war schon ein heftiger Elchtest - zuerst brutal links ausgewichen, zugleich hat der Atto selbstständig massiv gebremst, und dann musste ich noch rechts gegenlenken - also ordentlich durchgeschüttelt. Du hast schon recht, bei dem Gewicht wird da schon ordentlich Kraft auf den vorderen Gelenken gewirkt haben... trotzdem muss das natürlich vom Hersteller dann entsprechend ausgestattet sein - insofern war die Gewährleistung gar kein Thema (wurde auch nicht nachgefragt oder hinterfragt, die BYD Freigabe war binnen weniger Stunden da).


    Meine Internet Recherche hat auch nicht viel ergeben (also, dass das sehr häufig auftreten würde). Glaube also nicht, dass das wirklich alle Attos betrifft (anders als bspw. die 12V Batterie - da hat es ja allein hier im Forum im vergangen Winter viele getroffen) ;)

    Traggelenk und Koppelstange: Wie viele km hast du mit deinem Atto am Buckel?

    Hab grad in einem anderen Atto 3 Forum vom selben Defekt gelesen, dort hat der Wagen 23.000 km.

    Noch keine 10k - fahre eigentlich schonend... hatte vor ein paar Wochen ein "hartes" Ausweichmanöver wegen Wild mitten auf der Fahrbahn (also sehr plötzliches Ausweichen bei 100km/h). Danach war es auf Pflastersteine oder Unebenheiten deutlich zu hören. Beim ÖAMTC (ADAC) wurde der Schaden festgestellt und der Mechaniker dort meinte, sowas kann nicht "nur" durch Lenken bei einem relativ neuem Fahrzeug auftreten - er meinte, ich muss irgendwo dagegen gefahren sein (bin ich aber definitiv nicht).


    Bei Denzel (Servicepartner von BYD im Großraum Wien - also die haben wohl viele Kunden) wurde mir gesagt, dass das bei ihnen keine bekannte Schwachstelle sei - insofern hoffe ich, dass ich da nur ein Montags-Gelenk erwischt habe und das sonst üblicherweise solide ist. Aber wie gesagt, 4 Jahre Gewährleistung auf das Fahrwerk - mal sehen, ob in den übrigen 2.5 Jahren noch etwas auftritt ;)


    Edit: hab mir das im anderen Forum durchgelesen - hm, der Mechaniker dort meinte, es wäre nicht der erste Fall; bei meinem war eher die Aussage, dass es unüblich ist. Lässt sich schwer sagen. Aber beruhigend ist: selbst wenn man außerhalb der Gewährleistung ist: es ist keine teure Reparatur und kann in jeder Werkstatt gemacht werden. Lt. eines bekannten Mechanikers etwa 2-3h Arbeitszeit und Materialkosten um die 50-100 Euro (für Gelenk und Koppelstange).


    Edit2: ich will mich nicht extra registrieren im anderen Forum - falls du dort einen Account hast, vielleicht den Tipp posten, dass darauf 4 Jahre Gewährleistung besteht (also besser das zuerst prüfen, bevor mans selbst zahlt).

    So, hab den Wagen wieder geholt (Ersatzteile kommen in 2-3 Wochen), auf Gewährleistung wird getauscht:

    - Traggelenk und Koppelstange.

    - Optischer Fehler beim "N" wird getauscht.

    - Hupe wurde repariert (bei mir war ein Kontakt defekt - musste immer rechts auf die Fläche drücken zum Hupen, ist mir lange gar nicht aufgefallen).


    Mein 12V-LFP-Umbau, ADB Sideloading und zusätzliche Apps und andere kleinere Modifikationen waren kein Thema - BYD übernimmt alles (davon bin ich auch ausgegangen, da die Mängel ja nichts dem genannten zu tun haben).

    Ist mir auch ein Rätsel - vermute aber ebenso, dass das vorgesehen ist, wenn man dieses Multimedia Abo kauft - da dann die SIM (inkl. IP-Adresse, etc.) mit einer Person identifizierbar sein muss. Da im BYD Store ja auch zunehmend Apps dazukommen (Browser gibt es ja angeblich, nutze ich nicht), ist das rechtlich von Relevanz, wenn über mobile Daten der Traffic läuft.


    Mir ist übrigens weiteres aufgefallen in diesem Kontext:

    - Ich habe ja ADB sideloading, F-Droid app store, etc. aktiv und somit viele Apps laufen: unter anderem eine Android-Firewall ("netguard"): diese tunnelt sämtlichen Datenverkehr und filtert diesen.

    - Da ich eigentlich immer mit dem Hotspot meines Smartphones fahre (WLAN im Auto), ist Netguard strikt konfiguriert: Mobile Data: alles blockieren; WLAN Data: nur Daten ausgewählter Apps (Whitelist) erlauben - ich blockiere sogar ALLE System-Apps, wie auch die "Aktualisierung" (Paranoid-Modus).


    Daher war ich verwundert, warum ich überhaupt noch OTA Updates kriege bzw. die BYD App funktioniert... letztlich hat sich herausgestellt, dass hier zwei Systeme parallel laufen:

    - Wenn der Wagen ON ist, dann läuft Android und meine Firewall - alles wird blockiert (auch die BYD App kann sich dann nicht verbinden, was egal ist, weil ich dann eh beim Wagen bin).

    - Wenn der Wagen allerdings OFF ist, dann laufen über die (unregistrierte) SIM die Daten (klar, weil das Android mit Firewall nicht gestartet wurde) - daher bekomme ich auch die OTA Updates, jeweils geparkt und ausgeschaltet werden diese bei Erscheinen über die SIM geladen.


    Wer also ohnehin großteils mit Smartphone-Hotspot fährt, wird die SIM wohl kaum registrieren müssen - in diesem Zustand dient die SIM nur zwei Zwecken: 1. OTA Updates, 2. Kommunikation mit der BYD App - das ist bisweilen ja auch kostenlos.

    Für mich ist das eine gute Lösung bzgl. Datenschutz, denn wenn der Wagen an ist, habe ich kein Interesse, dass BYD meine Daten sammelt. Wenn ich parke, stört es nicht, dass die Schnittstelle zu OTA und BYD App offen ist.


    LG

    Ja, genau das N. Ist für Modell 2023 ein typisches Fall ist beim Garantie abgedeckt.

    Mein "N" sieht genauso aus :D Danke für den Hinweis - werde ich auch ansprechen, da ich am Montag den Wagen wegen eines ausgeschlagenen Traggelenks (hat etwas Spiel) zur Werkstatt bringe - ich gehe davon aus, dass auch das durch die Gewährleistung gedeckt ist (4 Jahre auf das Fahrwerk - Schaden ohne unübliche Fremdeinwirkung). Da manche meinten, dass der Umbau der 12V Batterie auf LFP Auswirkungen auf die Gewährleistung haben könnte (dazu steht nichts im Dokument): kann ich mir nicht vorstellen - werde aber berichten, so dies angesprochen wird.