Beiträge von bananenfisch

    Ahja das noch: man kann es eigentlich selbst testen, indem man den betreffenden Reifen mit dem Wagenheber anhebt (besser wäre natürlich eine Hebebühne), sodass der Reifen frei ist.

    Dann mit viel Kraft den gesamten Reifen umfassen - und links rechts drücken / vor-zurück drücken... man merkt nicht viel, aber rechts vorne habe ich doch ein leichtes Spiel bemerkt.

    Oder (wenn wirklich auf Hebebühne): die Koppelstange selbst fassen, und kräftig vor-zurück-rauf-runter drücken - auch hier war ein Spiel und ein leichtes "Klackern" bemerkbar.

    (Nicht zu verwechseln mit dem (ich glaube) Spurstangenkopf bei der Lenkstange: der muss am Gelenk beweglich sein.)


    Aber man hört es: nicht auf der Autobahn, sondern beim langsamen Fahren über Unebenheiten. Oder: gaaaaanz langsam fahren und sehr schnell mehrfach links/rechts lenken (nur minimal lenken, sodass die Stoßdämpfer gar nicht zum schaukeln beginnen) - auch dann ist es dann deutlich zu hören.

    Gerne.


    Ja, so einen Elchtest sollten die Gelenke locker vertragen... der Servicemitarbeiter meinte, sie haben Gelenksschäden sehr oft bei Fiat (Elektromodelle) - bei BYD hätte er diesen Defekt noch nicht gesehen (aber ich weiß nicht, wie viele Attos die so reinkriegen, bzw. wie lange der schon dabei ist).

    Muss aber sagen, es war schon ein heftiger Elchtest - zuerst brutal links ausgewichen, zugleich hat der Atto selbstständig massiv gebremst, und dann musste ich noch rechts gegenlenken - also ordentlich durchgeschüttelt. Du hast schon recht, bei dem Gewicht wird da schon ordentlich Kraft auf den vorderen Gelenken gewirkt haben... trotzdem muss das natürlich vom Hersteller dann entsprechend ausgestattet sein - insofern war die Gewährleistung gar kein Thema (wurde auch nicht nachgefragt oder hinterfragt, die BYD Freigabe war binnen weniger Stunden da).


    Meine Internet Recherche hat auch nicht viel ergeben (also, dass das sehr häufig auftreten würde). Glaube also nicht, dass das wirklich alle Attos betrifft (anders als bspw. die 12V Batterie - da hat es ja allein hier im Forum im vergangen Winter viele getroffen) ;)

    Traggelenk und Koppelstange: Wie viele km hast du mit deinem Atto am Buckel?

    Hab grad in einem anderen Atto 3 Forum vom selben Defekt gelesen, dort hat der Wagen 23.000 km.

    Noch keine 10k - fahre eigentlich schonend... hatte vor ein paar Wochen ein "hartes" Ausweichmanöver wegen Wild mitten auf der Fahrbahn (also sehr plötzliches Ausweichen bei 100km/h). Danach war es auf Pflastersteine oder Unebenheiten deutlich zu hören. Beim ÖAMTC (ADAC) wurde der Schaden festgestellt und der Mechaniker dort meinte, sowas kann nicht "nur" durch Lenken bei einem relativ neuem Fahrzeug auftreten - er meinte, ich muss irgendwo dagegen gefahren sein (bin ich aber definitiv nicht).


    Bei Denzel (Servicepartner von BYD im Großraum Wien - also die haben wohl viele Kunden) wurde mir gesagt, dass das bei ihnen keine bekannte Schwachstelle sei - insofern hoffe ich, dass ich da nur ein Montags-Gelenk erwischt habe und das sonst üblicherweise solide ist. Aber wie gesagt, 4 Jahre Gewährleistung auf das Fahrwerk - mal sehen, ob in den übrigen 2.5 Jahren noch etwas auftritt ;)


    Edit: hab mir das im anderen Forum durchgelesen - hm, der Mechaniker dort meinte, es wäre nicht der erste Fall; bei meinem war eher die Aussage, dass es unüblich ist. Lässt sich schwer sagen. Aber beruhigend ist: selbst wenn man außerhalb der Gewährleistung ist: es ist keine teure Reparatur und kann in jeder Werkstatt gemacht werden. Lt. eines bekannten Mechanikers etwa 2-3h Arbeitszeit und Materialkosten um die 50-100 Euro (für Gelenk und Koppelstange).


    Edit2: ich will mich nicht extra registrieren im anderen Forum - falls du dort einen Account hast, vielleicht den Tipp posten, dass darauf 4 Jahre Gewährleistung besteht (also besser das zuerst prüfen, bevor mans selbst zahlt).

    So, hab den Wagen wieder geholt (Ersatzteile kommen in 2-3 Wochen), auf Gewährleistung wird getauscht:

    - Traggelenk und Koppelstange.

    - Optischer Fehler beim "N" wird getauscht.

    - Hupe wurde repariert (bei mir war ein Kontakt defekt - musste immer rechts auf die Fläche drücken zum Hupen, ist mir lange gar nicht aufgefallen).


    Mein 12V-LFP-Umbau, ADB Sideloading und zusätzliche Apps und andere kleinere Modifikationen waren kein Thema - BYD übernimmt alles (davon bin ich auch ausgegangen, da die Mängel ja nichts dem genannten zu tun haben).

    Ist mir auch ein Rätsel - vermute aber ebenso, dass das vorgesehen ist, wenn man dieses Multimedia Abo kauft - da dann die SIM (inkl. IP-Adresse, etc.) mit einer Person identifizierbar sein muss. Da im BYD Store ja auch zunehmend Apps dazukommen (Browser gibt es ja angeblich, nutze ich nicht), ist das rechtlich von Relevanz, wenn über mobile Daten der Traffic läuft.


    Mir ist übrigens weiteres aufgefallen in diesem Kontext:

    - Ich habe ja ADB sideloading, F-Droid app store, etc. aktiv und somit viele Apps laufen: unter anderem eine Android-Firewall ("netguard"): diese tunnelt sämtlichen Datenverkehr und filtert diesen.

    - Da ich eigentlich immer mit dem Hotspot meines Smartphones fahre (WLAN im Auto), ist Netguard strikt konfiguriert: Mobile Data: alles blockieren; WLAN Data: nur Daten ausgewählter Apps (Whitelist) erlauben - ich blockiere sogar ALLE System-Apps, wie auch die "Aktualisierung" (Paranoid-Modus).


    Daher war ich verwundert, warum ich überhaupt noch OTA Updates kriege bzw. die BYD App funktioniert... letztlich hat sich herausgestellt, dass hier zwei Systeme parallel laufen:

    - Wenn der Wagen ON ist, dann läuft Android und meine Firewall - alles wird blockiert (auch die BYD App kann sich dann nicht verbinden, was egal ist, weil ich dann eh beim Wagen bin).

    - Wenn der Wagen allerdings OFF ist, dann laufen über die (unregistrierte) SIM die Daten (klar, weil das Android mit Firewall nicht gestartet wurde) - daher bekomme ich auch die OTA Updates, jeweils geparkt und ausgeschaltet werden diese bei Erscheinen über die SIM geladen.


    Wer also ohnehin großteils mit Smartphone-Hotspot fährt, wird die SIM wohl kaum registrieren müssen - in diesem Zustand dient die SIM nur zwei Zwecken: 1. OTA Updates, 2. Kommunikation mit der BYD App - das ist bisweilen ja auch kostenlos.

    Für mich ist das eine gute Lösung bzgl. Datenschutz, denn wenn der Wagen an ist, habe ich kein Interesse, dass BYD meine Daten sammelt. Wenn ich parke, stört es nicht, dass die Schnittstelle zu OTA und BYD App offen ist.


    LG

    Ja, genau das N. Ist für Modell 2023 ein typisches Fall ist beim Garantie abgedeckt.

    Mein "N" sieht genauso aus :D Danke für den Hinweis - werde ich auch ansprechen, da ich am Montag den Wagen wegen eines ausgeschlagenen Traggelenks (hat etwas Spiel) zur Werkstatt bringe - ich gehe davon aus, dass auch das durch die Gewährleistung gedeckt ist (4 Jahre auf das Fahrwerk - Schaden ohne unübliche Fremdeinwirkung). Da manche meinten, dass der Umbau der 12V Batterie auf LFP Auswirkungen auf die Gewährleistung haben könnte (dazu steht nichts im Dokument): kann ich mir nicht vorstellen - werde aber berichten, so dies angesprochen wird.

    Danke für den Hinweis der App - genau so etwas habe ich gesucht :)

    Ich würde bei Braunau in AT noch auf 100% laden - und dann sind es ca. 300km über München bis zum Grenzübergang am Bodensee in AT zum ersten Ladepunkt...

    Diese 300km sollten drin sein - dennoch, falls ich schneller fahre, schadet es nicht zu wissen, wo man Ad-hoc ggf. ein wenig Nachladen kann (das wäre ja nur eine kleine Backupladung - extra dafür würde ich mir keine Ladekarte für DE registrieren lassen).

    200km mit 52% bei 100km/h klingt schon mal gut - die 300km sollten also mit 110-120km/h vermutlich drin sein.

    Hi,


    ich plane im Frühling (also dann schon bei idealen Temperaturen) meine erste Langstreckenfahrt (rund 800km) - da wir wegen der Buchung möglichst schnell ankommen wollen, überlege ich das optimale Tempo.

    Also die Rechnung: schnell Fahren = mehr Verbrauch = öfters Laden -> in Summe längere Dauer


    Ich denke, es wird ein "optimales Reisetempo" geben (also der Punkt, in dem der Geschwindigkeitsvorteil und der Zeitverlust durch das Laden in einem optimalen Verhältnis stehen).


    Für die, die öfters schon Langstrecke gefahren sind (sagen wir bei Temperaturen um die 20°C) - welches Tempo ist optimal?

    Nach meiner Erfahrung bei Mittelstrecke, denke ich, dass das optimale Tempo zwischen 110-120km/h liegen sollte - kommt das hin?


    [Edit Ergänzung]: also bei 800km Autobahn plane ich 2 Ladestopps - außer eine höhere Geschwindigkeit mit 3 kürzeren Stopps ist zielführender?!

    [Edit zweite Ergänzung]: zusätzliche Frage: ich habe eine Ladekarte für AT - das Ziel ist die Schweiz. Ggf. müsste ich in DE notfalls auch Laden. Wie ist das bei euch ausgebaut? Sind die Autobahn-Lademöglichkeiten mittlerweile mit Kartenzahlung möglich? (Eine Registrierung würde ich nicht extra machen wollen, da sich rechnerisch die Durchfahrt von Grenze AT/DE bis DE/AT Vorarlberg ausgehen müsste.)


    LG,

    Markus

    Lenkradheizung: kommt auf dein Modell an - vor dem 2025er Modell gab es keine Lenkradheizung... insofern: wenn du eine hast (Hardware) und es nicht ging: das Update löst das Problem lt. Berichten. Wenn dein Modell ohnehin keine Lenkradheizung hat, ändert sich auch nichts.


    Ansonsten: das OTA 2.1 ist bei meinem 2024er Modell höchst erfreulich: das ist eher ein Bugfix Update der schlechten OTA 2.0er Version... negativ hat sich bei mir nichts verändert, im Gegenteil: der Sound ist endlich wieder da. Alles andere ist mehr oder weniger gleich (ein paar Zusatzfeatures wie AC Ladebegrenzung, aber es sind jedenfalls keine "Verschlimmbesserungen" bekannt).


    Also: kannst du also ohne Bedenken durchführen, viel ändert sich nicht - außer: BASS, BASS, wir brauchen BASS! ’Türlich, ’türlich – sicher Dicker!

    Endlich - der Bass ist zurück! Hatte schon vergessen, wie gut der Klang war :)


    Nützlich finde ich auch die AC-Ladebegrenzung (brauche ich im Alltag zwar nicht, da das eh die Wallbox macht), aber gelegentlich sehr nützlich: in manchen Städten (bspw. hier in Wien) muss keine Parkgebühr entrichtet werden, wenn der Wagen an einer AC-Ladesäule hängt UND der Ladevorgang noch aktiv ist. Da man die Ladeleistung nun auch fahrzeugseitig begrenzen kann, kann man damit die Parkdauer verlängern...