Beiträge von Evofahrerultra5000+

    Ich finde ihn als Langstreckenfahrzeug (fahre damit jede Woche 200km hin und 200km reine AB retour) grundsätzlich gar nicht verkehrt.
    Falls man 200km als Langstrecke sehen mag.

    Bin ich voll bei Dir!


    Langstrecke ist bei mir über 400-500km. Ja, für alles unter 250km finde ich den auch perfekt! Ich habe einige Kollegen und die pendeln jeweils mindestens einmal die Woche 600 - 1000km. Die fahren dann entsprechende andere Autos die bei hohen Geschwindigkeiten effizienter sind und schneller laden, aber eben auch etwas mehl Kosten. Das lohnt sich dann aber auch.

    Da lädt der Seal in der Realität genauso schnell - ja, und selbst wenn ich ihn auf 100 % lade habe ich kein Rapidgate.

    Ich verstehe die Aussage mit 20k mehr Auto nicht...
    Der Atto braucht 3,9Sek auf 100, hat 450 PS und eine Akku- bzw Kühltechnik die weit überlegen ist, bzw laut Daten sein müsste.
    Somit dürfte dieses Phänomen wie erwähnt gar nicht auftreten.

    Interessant. Das ist ja komisch das das dann nur beim Evo auftreten soll. Ich habe das noch nicht wahrgenommen. Ich habe aber auch noch nie schnellgeladen und bin dann gleich mit "Bodenblechtreten" losgefahren. 160 KW Beschleunigung habe ich wirklich selten anliegen. Da muss einer schon heftig nerven, das sowas notwendig wird.


    Was ich damit sagen wollte ist, wie der Atto 3 Evo platziert ist. Der ist ein kleiner Familien kompakt SUV mit bisschen mehr PS für mehr Spass und schnellerem Laden für die Familie/Single der gern Unterwegs ist. Das ist kein Sportwagen und auch kein dauerhaftes Langstreckenfahrzeug. Für diese Zwecke gibt es andere Elektroautos die dann eben auch mal 20.000 Euro mehr kosten und dann eben auch kein "Rapidgate" haben, mehr Reichweite oder mehr Power und weniger Verbrauch bei höheren Geschwindigkeiten. Oder man wartet eben noch 1-2 Generationen.


    Man sollte Dinge immer beim Namen nennen und nicht schön malen. Derzeit werden einfach Dinge in Elektroautos projeziert, die sie derzeit nicht erfüllen können und das wird dann kritisiert. Es gibt einfach noch keine eierlegende Wollmilchsau für eine Kugel Eis.

    täusch dich nicht - ich habe es eben immer gemerkt nach kurzen Ladestopps auf der Autobahn beim raufbeschleunigen und wenn man 330kW gewöhnt ist, glaubt man zu verhungern.

    Weiss nicht ob ich es schon erwähnt habe, aber rein mit der beworbenen Technologie des EVOs dürfte das genau gar nicht passieren und selbst mein mittlerweile technisch "veralterter" Seal AWD hat dieses Rapidgate nie gehabt

    Hat der auch so schnell geladen?

    Klar fühlt sich das "schlimm" an. Ist es aber in Relation nicht. Wer ein Problem mit dem Rapidgate hat, hat definitiv das falsche Auto gekauft imho. Derjenige ist mit einem sportlicheren Auto das 20k mehr kostet wohl eher zufrieden.

    nicht nur der youtuber - auch ich... :D

    ja nach jedem "schnell-laden" egal ob bis 60 oder 80 %, ist der Rapidgate vorhanden und gibt er max 160kw ab eine zeitlang

    Ok, dann kann man aber jeden beruhigen der denkt das er beim "nicht mehr richtig Beschleunigen" Probleme beim Einfädeln auf der Autobahn bekommt. 160KW ist wirklich sehr viel. Da lässt man dann immernoch jeden Audi A6 2,7 TDI weit hinter sich :)

    hi, wie lange bis 80%? Hattest Du danach einen Leistungseinbruch beim Brschleunigen?

    ca 25 Minuten. Die 225 KW werden leider nicht lange gehalten. Der hält bei normalen Bedingungen die Ladekurve ziemlich genau ein. Was meinst Du mit Leistungseinbruch beim Beschleunigen? Gibst Du nach dem Laden jedesmal Bodenblech? Du hast so viel Power, selbst wenn der runter regeln würde.

    Ich habe den Excellence und bin nach 2 Monaten immer noch super zufrieden. Klimaanlage und Sowohl Heizung als auch Kühlung sind übers Handy steuerbar, Sitzlüftung super angenehm bei der Hitze!, Lenkrad und Sitzheizung, wahnsinns Power, große Strecken sind sehr angenehm zu fahren, laden geht flott, V2L Steckdose für unterwegs/camping, carplay, Routenplanung, 100te coole features.... und das für den Preis!

    Mich würde mal ein Szenario aus der Praxis interessieren, wir fahren jedes Jahr nach Amrum in Urlaub, von hier der Vorderpfalz bis nach Dagebüll zur Fähre sind es genau 770 km, wir haben 2 Fahrräder auf der AHK und fahren mit dem Benziner immer so Tempo 120, wenn erlaubt. Mit meinem jetzigen Mazda 6 Benziner tanke ich auf der Hinfahrt bei Hamburg und auf der Rückfahrt ebenso. Wie würde das mit unserem neuen BYD Atto 3 evo excellence aussehen? Insgesamt 6 Ladestopps müssten wir schon einplanen, oder?

    Wenn Du 120 fährst solltest du bis zum ersten Stop mal locker 300km schaffen. Nächster Stop wäre dann bei über 550km und dann solltest Du es bis zum Ziel schaffen. Also 2 Stops pro Weg. Das Laden zu Hause und am Ziel muss man eigentlich rausrechnen, das liegt ja nicht auf der Strecke und der zeitliche Aufwand dafür ist ja meist sehr sehr sehr gering.

    Vermutlich habt ihr auf der Strecke eh schon eine große Essenspause gemacht, dann wäre das Quasi ein Stop mehr als sonst. Tip: Wenn ihr ein kurze Pause machen müsst, nutzt die zum Laden, auch wenn es nur 10 Minuten sind. Man hat mehr Puffer.

    Welche Softwareversion hast du? 1.3.0 ? Da funktioniert die Ladeplanung in Google Maps bei mir ohne Probleme.


    Generell bekommst Du erstmal gar keine Probleme. Die Frage ist auch wie viel du fährst. Bei Gelegenheitsfahrten im Ort sollte man den Akku zwischen 10 und 70 Prozent halten, knapp unter 50 ist natürlich noch besser. Generell ist das aber kein muss! Da geht es nur darum die Akku Lebenszeit zu verlängern. Das sollte aber sowieso kein Problem sein, da der Akku normalerweise das Auto überlebt! :) PS: Man sollte den Akku wenigstens 1 mal im Monat auf 100% Laden, damit das BMS sich neu justieren kann. Wenn Du viel fährst und große Strecken, kannst Du den ohne bedenken auch voll laden und auf 5% entladen... Dafür ist das ja konstruiert. Die Blade 2 Batterien können das afaik ohne Probleme ab.

    Ich denke wir sind uns bewusst dass der EVO kein Sparwunder ist. Wenn ich das möchte muss ich einen Tesla Y kaufen. Den hat mein Junior und daher kenne ich die Verbrauchswerte. ABER gleichzeitig kostet der Tesla aktuell in der günstigsten Version 1/3 oder rund

    10.000 Euro mehr als der EVO.

    Da ich nur 4 bis 5 mal pro Jahr weiter als 300 km fahre, ist der EVO mit seinen kompakten Maßen ideal.

    Das kann ich nur nochmal unterstreichen. Der Evo ist schon relativ "wuchtig" und hat daher auch einen höheren Verbrauch auf der Autobahn. Bei Geschwindigkeiten < 90 kmh relativiert sich das daher auch so stark.