12V Batterie - LFP Umbau

  • Nein, die Füße sind sehr stabil. Die knicken nicht weg. Das Stahlblech ist nämlich 1mm stark und das ist extrem stabil. Sehr schwer zu biegen. Zwischen den Füßen und den Halterungen bzw. Winkeln ist aber viel Spielraum, weil die Füße so dünn sind. Passende Gummipuffer könnten eine Lösung sein. Mal schauen wo ich etwas passendes finden kann.

    BYD Atto 3 Design, Baujahr Ende 2022

    Photovoltaikanlage 17,5 kWp + 20 kWh Speicher

    Hausautomation mit Home Assistant, smartes Laden mit evcc, Warmwasser über Heizstab

    März-Oktober nahe zu kein Strom- und Gasbezug

  • Nein, die Füße sind sehr stabil. Die knicken nicht weg. Das Stahlblech ist nämlich 1mm stark und das ist extrem stabil. Sehr schwer zu biegen. Zwischen den Füßen und den Halterungen bzw. Winkeln ist aber viel Spielraum, weil die Füße so dünn sind. Passende Gummipuffer könnten eine Lösung sein. Mal schauen wo ich etwas passendes finden kann.

    Oder auch PU-Kleber (dann kriegst du die Halterung aber nicht mehr so leicht raus). Doch du könntest mit PU-Kleber bei den dünnen Füßen 1-2 Schichten PU-Kleber auftragen und trocknen lassen (sodass es nicht mehr klebt) - dann haben sie auch eine breitere Auflagefläche - besser mehr als zu wenig, weil sie eh eingeklemmt wird. Eine Frage: sie sicherst du das verrutschen nach rechts (aus Sicht vor der Motorhaube) ab? Bei mir ist da keine Schiene.

  • Oder auch PU-Kleber (dann kriegst du die Halterung aber nicht mehr so leicht raus).

    Nee, mit Kleber möchte ich nicht arbeiten. Gummis gefallen mir da besser.

    Zitat

    Eine Frage: sie sicherst du das verrutschen nach rechts (aus Sicht vor der Motorhaube) ab? Bei mir ist da keine Schiene.

    Bei mir ist da auch keine Schiene. Die Blei-Akkus sind 1-2mm breiter als der vorhandene Platz. Deshalb werden sie regelrecht eingeklemmt, wenn man die Schiene einschraubt. Mit der Gummimatte darunter können sie nicht verrutschen. Ich werde rechts eine 2cm dicke XPS-Platte zurechtschneiden und einschieben. Dann hat die Schale nur noch Spiel nach oben aber seitlich ist sie dann stabil.


    Hier mal vorher nachher Screenshots:

    Bildschirmfoto 2026-08-13 um 12.07.26.png Bildschirmfoto 2026-10-06 um 07.42.38.png


    Die gerade Linie auf dem rechten Screenshot bei 3,7 V kommt daher, weil Overdrive im Parkzustand ausgeschaltet was. Nur die Linie ab der ersten Markierung ist mit dem LFP und aktiviertem Overdrive und aktivierter Überwachung.

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  • Naja, das Problem ist ja nicht das Verrutschen der Batterie auf der Trägerplatte, sondern die dünnen Füße darunter - da wird eine Matte nichts bringen bei den kleinen Auflageflächen der Füße (und wir bewegen den Atto auch durch schnelle Kurven) ;)

    - Ich würde wirklich mit PU-Kleber (kostet keine 10 Euros) bei den Beinen eine "Wurst" formen und vollständig austrocknen lassen, sodass diese wirklich "in" die Schienen reinfahren können (wenn mans ganz genau will, vorher mit Knetmasse einen Abdruck machen wie beim Zahnarzt ;-)).

    - Und zusätzlich zumindest für die Längsseite ein Stück Holz zuschneiden, damit die Füße auch bei Druck sich nicht irgendwann nach innen biegen können - also einfach reinlegen vom linken bis zum rechten Fuß.

    - Theoretisch (falls man die eine Schiene, die geschraubt wird opfern will), könnte man diese auch fest an die Konstruktion mit dem PU-Kleber ankleben - und dann erst anschrauben (muss halt wirklich maßgenau sein) - das wäre ein zusätzlicher Bonus, der aber vermutlich gar nicht nötig ist ;)


    Bin gespannt - SimpleActivation wirds schon lösen - mir gefällt die Gesamtkonstruktion sehr gut mit den Schienen und der Halterung ganz ohne Schweißarbeiten - fehlt nur noch der letzte Schliff... bin gespannt, wie es ausgeht :)


    EDIT: sorry, wir haben uns überschnitten mit den Postings: ich meinte auch nicht, dass du kleben sollst. Die Gummiplättchen können auch rausfallen... mein Gedanke war, dass du statt den Gummis mit PU-Kleber NUR auf den Beinen der Konstruktion einen Art Falz (wie Silikon) anklebst, damit da wirklich "Fleisch" ist für die Schienen. Aushärten - und dann hast du quasi einen fest montierten Gummi, der auch etwas elastisch ist und niemals rausfallen kann. Also nicht einkleben, sondern die Beine mit dem Kleber dauerhaft und stabil verbreitern - und sobald trocken: Konstruktion einsetzen.

  • EDIT: sorry, wir haben uns überschnitten mit den Postings: ich meinte auch nicht, dass du kleben sollst. Die Gummiplättchen können auch rausfallen... mein Gedanke war, dass du statt den Gummis mit PU-Kleber NUR auf den Beinen der Konstruktion einen Art Falz (wie Silikon) anklebst, damit da wirklich "Fleisch" ist für die Schienen. Aushärten - und dann hast du quasi einen fest montierten Gummi, der auch etwas elastisch ist und niemals rausfallen kann. Also nicht einkleben, sondern die Beine mit dem Kleber dauerhaft und stabil verbreitern - und sobald trocken: Konstruktion einsetzen.

    Das ist natürlich eine gute Idee. Ich habe noch nie mit PU-Kleber gearbeitet. Wusste nicht, dass man den Kleber so formen kann. Ich habe jetzt nachgeschaut und das ist ja so etwas, wie Silikon.


    https://www.obi.de/p/7779952/soudal-pu-kleber-beige-425-g

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  • Das ist natürlich eine gute Idee. Ich habe noch nie mit PU-Kleber gearbeitet. Wusste nicht, dass man den Kleber so formen kann. Ich habe jetzt nachgeschaut und das ist ja so etwas, wie Silikon.


    https://www.obi.de/p/7779952/soudal-pu-kleber-beige-425-g

    Exakt - ist wie Silikon, aber haftet auf Metall! Damit kannst du die dünnen Füße quasi beliebig verbreitern (und formen) - dann aushärten lassen (damit es dann nicht mehr klebt) und fertig :)

  • Haha, da musste ich jetzt die KI fragen - wesentlich ist aber der Punkt: PU haftet auf Metall (also auf den Beinen der Konstruktion, Silikon nicht zuverlässig) ;)


    Die wichtigsten Unterschiede im Überblick:

    • PU-Kleber:
      • Entwickelt eine sehr hohe Endfestigkeit und harte, starre oder zähfeste Strukturen.
      • Ideal für lasttragende, strukturelle Verklebungen (z. B. Metall, Holz, Stein und Beton).
      • Kaum elastisch nach dem Aushärten; gibt bei Belastung kaum nach.
      • Nach dem Aushärten überstreichbar und mechanisch bearbeitbar (schleifbar, bohrbar).
    • Silikonkleber (Silikon-Dichtstoff):
      • Bleibt dauerhaft elastisch und flexibel.
      • Hat eine deutlich geringere Zug- und Scherfestigkeit als PU-Kleber.
      • Dient primär zum Abdichten von Fugen und zum Ausgleichen von Bewegungen, nicht für tragende Verbindungen.
      • Kann nicht überstrichen werden.


    Weiters:

    Für Metall ist PU-Kleber (oder alternativ ein MS-Polymer) fast immer die bessere Wahl, da Silikon für die meisten Metallverklebungen nicht genug Kraft besitzt und manche Silikone (essigsäurehärtend) das Metall sogar angreifen (korrodieren) können.


    Und genau für diesen Zweck ist PU gedacht:


    2. Konstruktionskleber (Zähelastisch)
    Wenn die Verklebung Vibrationen, Stößen oder Temperaturschwankungen ausgesetzt ist (z. B. beim Auto, am Blechdach oder im Außenbereich):

    • Empfehlung: 1K-PU-Kleber (z. B. SikaFlex) oder ein moderner MS-Polymer-Kleber.
    • Eigenschaft: Er ist extrem stark, bleibt aber minimal flexibel (zähelastisch), damit das Metall bei Hitze und Kälte „arbeiten“ kann, ohne dass die Naht reißt.


    Also ich würde mir einfach den 10 Euro PU Kleber besorgen - an den Füßen damit genug auftragen, dass es besser in die Schienen möglichst füllend gleitet - Gummis wären eine Notlösung (und vermutlich auch teurer und schwer formbar).


    PS.: Vorteil von PU: ich würde ja eher "mehr" als weniger auftragen - PU Kleber kannst du nach dem Aushärten auch zurechtschleifen, falls es nicht in die Schiene passt.