Vor etwa 2 Wochen habe ich eine Probefahrt mit einem BYD Atto 3 Evo Excellence gemacht. Wie üblich, unterschreibe ich ein Formular, in dem es u.a. heißt, dass ich bei einem selbstverschuldeten Schaden/Unfall eine Selbstbeteiligung zahle - in diesem Fall waren es € 2.000. Soweit, so gut.
Heute habe ich mir eine Probefahrt mit dem Evo Design gebucht (bei einem anderen Händler), weil ich evtl. mit der "kleineren" Version ja schon zufrieden sein könnte, vorher aber das Fahrgefühl testen will - auch unter der Berücksichtigung, dass die Karosserie sich ein wenig vom Design unterscheidet. Wieder hatte ich das entsprechende Formular zu unterschreiben. Das tat ich dann allerdings nicht und stornierte die Probefahrt. Die Selbstbeteiligung lag nämlich bei € 5.000. Das erschien mir viel zu hoch, zumal dieses Auto einen rund 5.000 Euro niedrigeren VK hat. Nicht, dass ich vorhabe, während einer Probefahrt einen Schaden zu verursachen. Aber mit dem Wissen im Rücken, dass mich jede Kleinigkeit € 5.000 kosten könnte, kann ich nicht entspannt probefahren und das Auto auf mich wirken lassen.
Der Abteilungsleiter versuchte noch, mit Erklärungen meine Entscheidung abzuwenden (es geschieht ja soooo viel bei den Probefahrten und es ist die Philosophie des Autokonzerns, den Betrag so hoch anzusetzen). Doch ich ließ mich nicht darauf ein. Autohaus Ebert in Weinheim wird nicht mein Verkäufer.
Demnächst fahre ich den Design bei einem Händler in Mainz, Selbstbeteiligung € 2.500. Das finde ich realistisch und okay und damit kann ich relaxed fahren.
Habt Ihr auch schon solche Unterschiede erlebt? Wie seht Ihr das?