Versicherungs-Angebote nicht möglich?

  • Hallo Atto-3-Fahrerinnen und Fahrer,

    ich will mir einen Atto 3 Evo Excellence kaufen und behalte gerade den Markt im Blick. Parallel versuche ich, eine Versicherung zu finden, die möglichst auf's E-Auto angepasst ist.
    Online erlebe ich, dass ich bei der Eingabe von HSN und TSN einen BYD mit 142 bzw. 143 PS genannt bekomme. Mit zwei Versicherungen habe ich deswegen inzwischen telefoniert - die eine hat mir gar nicht weitergeholfen, die andere konnte es mir erklären: Der Großverband der Versicherer hat dieses Fahrzeug noch nicht hinterlegt und demzufolge sind alle (HSN 2160 und TSN ABC) als 143-PS-Fahrzeuge versichert. Das bedeutet, dass entweder noch diesjährig oder ab 1. Januar 2027 die Prämien angepasst werden können. Aktuell erhalte ich also Angebote für 143 PS und habe keine Ahnung, wieviel ich nächstes Jahr zahlen werde.
    Außerdem will ich gerne so Sachen wie Allgefahrenabdeckung (als Elektro-Zusatzschutz), Verzicht auf Werkstattbindung (um die Garantiedauer nicht zu gefährden) und die Abdeckung von Akku-Entsorgungskosten (hier allerdings bin ich mir nicht sicher, ob das sinnvoll ist, weil ich gehört habe, dass der Hersteller gesetzlich verpflichtet ist, den Akku zurückzunehmen).
    Also meine Frage an Euch: Wo und wie habt Ihr Euren Evo Excellence versichert? Könnt Ihr mir etwas Licht ins Dunkel bringen?
    Danke im Voraus, Eure Bald-Excellence-Fahrerin

  • DA Direkt, war das günstigste Angebot, 143 PS sind versichert da die 449 PS nur als Peak für 30 Minuten anliegen.

    Das hat mir der Mitarbeiter der R+V anders erklärt. Ein so neues Fahrzeug ist noch nicht beim Bund der Versicherer konfiguriert und deshalb nicht mit den korrekten Daten hinterlegt. Daher wird als "Platzhalter" 143 PS angegeben und für die Berechnung genutzt. Im Laufe des Jahres bzw. zum 1. Januar aber könnte die Prämie den tatsächlichen Daten angepasst werden (sich also erhöhen).
    Das mit dem Peak für 30 Minuten höre ich zum ersten Mal.

  • .... und die Werkstattbindung gilt für Kaskoschäden. Ist beim gekauften Kfz egal. Wichtig ist die freie Werkstattwahl bei geleasten oder finanzierten Kfz.

    Schon. Selbstverschuldete Schäden können bei Werkstattbindung von der Versicherung an z.B. eine zertifizierte Dekra-Werkstatt abgewickelt werden. Aber genau das ist ja das Problem. BYD gibt eine langjährige Garantie, die sie fristlos kündigen können, wenn sich auch nur vermuten lässt, dass ein späteres "Problem" eventuell (!) aus einer Reparatur folgt, die nicht von einer BYD-Werkstatt durchgeführt wurde. Das Risiko liegt also darin, dass ich meine Garantien verliere, falls dieser Fall eintritt.

  • Das hat mir der Mitarbeiter der R+V anders erklärt. Ein so neues Fahrzeug ist noch nicht beim Bund der Versicherer konfiguriert und deshalb nicht mit den korrekten Daten hinterlegt. Daher wird als "Platzhalter" 143 PS angegeben und für die Berechnung genutzt. Im Laufe des Jahres bzw. zum 1. Januar aber könnte die Prämie den tatsächlichen Daten angepasst werden (sich also erhöhen).
    Das mit dem Peak für 30 Minuten höre ich zum ersten Mal.

    Moin.


    Hier mal die Antwort einer KI, die aber m.M.n. den Kern wiedergibt:


    Bei Elektrofahrzeugen werden zwei verschiedene Leistungsangaben gemacht, um den Unterschied zwischen kurzfristiger Spitzenleistung (Peakleistung) und langfristiger Dauerleistung (Nennleistung) darzustellen.

    • Peakleistung: Dies ist der maximal abrufbare Wert, der nur für kurze Zeit (meist einige Sekunden bis Minuten) erreicht wird. Er dient vor allem für starke Beschleunigungsspitzen, ist jedoch durch thermische Grenzen der Batterie und des Motors begrenzt.
    • Dauerleistung: Dies ist die Leistung, die das Fahrzeug theoretisch über einen längeren Zeitraum (z. B. 30 Minuten) konstant erbringen kann. Diese Angabe steht im Fahrzeugschein (Feld P.2 in kW) und ist für die Versicherungsklasse sowie die amtliche Zulassung relevant.

    Der Grund für diese Diskrepanz liegt in der Physik der Elektromotoren und Batterien: Bei hoher Last entsteht viel Wärme. Um Überhitzung und Verschleiß zu vermeiden, drosselt die Steuersoftware die Leistung nach kurzer Zeit auf ein sicheres Niveau (die Dauerleistung), während die im Marketing beworbene hohe PS-Zahl oft nur die kurzzeitige Kapazitätsspitze widerspiegelt.


    Ich hoffe es hilft.

  • Das hat mir der Mitarbeiter der R+V anders erklärt. Ein so neues Fahrzeug ist noch nicht beim Bund der Versicherer konfiguriert und deshalb nicht mit den korrekten Daten hinterlegt. Daher wird als "Platzhalter" 143 PS angegeben und für die Berechnung genutzt. Im Laufe des Jahres bzw. zum 1. Januar aber könnte die Prämie den tatsächlichen Daten angepasst werden (sich also erhöhen).
    Das mit dem Peak für 30 Minuten höre ich zum ersten Mal.

    Fakt ist in den Papieren steht unter P.2 105 KW.


    Unter Punkt 22 steht 105 KW/ 30 Min Nennleistung 330 KW.