Beiträge von bananenfisch

    War die Wallbox vorher an derselben Dose angesteckt (und jetzt kommt nur das Verlängerungskabel dazu)? Falls ja, und falls du da mit 11kW laden konntest, sind die Sicherungen 16A. Weiß nicht, welche Art von Sicherungen du verwendest - sollte drauf stehen. Doch da normalerweise Drehstrom mit 16A abgesichert wird, kannst du es einfach versuchen. Im schlimmsten Fall fällt halt eine Sicherung und du schaltest sie wieder ein (oder schraubst eine neue rein). ÄNDERN würde ich die Sicherungen nicht - denn falls dein Elektriker die nur mit 10A abgesichert hat, dann wird das einen Grund haben - und die Leitungen zur Dose dann ggf. einen kleineren Querschnitt haben (höhere Sicherungen verwenden bei nicht passenden Leitungen -> Brandgefahr). Nimm sicherheitshalber 15 Meter - wäre ärgerlich, wenn dann ein Meter fehlt. Und ja, Baumarkt Kabel passt - wichtig ist Querschnitt PRO ADER (also 5x 2.5mm).


    Aber wir gehen mal davon aus, dass es wie üblich 16A ist. Fliegt doch eine Sicherung, dann stellst du die mobile Wallbox einfach auf 10A ein.


    Multimeter an 3-Phasen Anschluss - LEBENSGEFAHR! Lass das! Wenn du zwischen zwei Phasen misst, liegt da eine Spannung von 400 Volt an!!!


    Hat auch keinen Sinn - du kannst den "Strom" nicht messen, sondern bloß die Spannung - und die sollte ja klar sein. Schließe einfach das Verlängerungskabel an, achte, dass die Anschlüsse nicht dem Regen ausgesetzt sind, schließe die Wallbox an das Verlängerungskabel und dann in den Atto - die Spannung und Leistung zeigt dir dann eh die App der Wallbox bzw. der Atto.


    Aber bitte versprich mir, dass du mit keinem Multimeter da rangehst!!! Ich habe mal irrtümlich zwischen zwei Phasen kurzgeschlossen (zum Glück hatte ich keinen Körperkontakt) - das hat das Messteil zerrissen und einen Knall verursacht, dass ich stundenlang gezittert habe! Nochmal: zwischen Phase und Neutral liegen 230V - zwischen zwei Phasen 400V - hast du da Körperkontakt, kann das schnell tödlich enden!!! Schließe alles an, und gut ist! Dann kann nichts passieren.

    Steckdose steht etwa 10-12 m entfern, ich habe ein Mobiles Wallbox Typ-2 11KWh, 3-Phasig die kann die einstellbar sind (1- oder 2- phasig) von die Marke Absina GmbH. Fehlt nun ein Verlängerungskabel ich weiß nicht ob 10m reicht oder eher eine von 15m. Kabel zum Auto Laden ist mi dem Wallbox fest. so, ein CEE Verlängerungskabel noch nicht... wollte wissen ob die vom Baumarkt reicht oder solltes eher spezifisch sein, sowie den Querschnitt.

    LG und danke Voraussittlich,

    CR

    Das passt (2-phasig gibts nicht - also wenn dann 1 oder 3 ;-)) - ob 10, 15 oder 20 Meter macht da nicht den großen Unterschied (vom Zählerkasten laufen meine Leitungen über ein paar Ecken bis zur Garage mind. über 30 Meter bis zur Dose - 2.5mm Querschnitt).

    Also: 5-poliges Verlägerungskabel mit CEE Stecker - Leitungsquerschnitt pro Ader 2.5mm bei 16A Absicherung. Läuft bei mir nicht anders. Falls bei 11kW eine Sicherung fliegt, prüfe, ob die eh mit 16A und nicht mit 10A abgesichert sind (falls nur 10A kannst du natürlich auch nur mit 10A * 3 Phasen laden). Aber Standard bei Drehstrom ist 16A Sicherung.

    Ist die Wallbox fest installiert oder hängt die auch an einer 3-Phasen Dose und willst das einfach verlängern? Oder willst du den Atto direkt an der CEE 16A laden (ohne Wallbox)?

    10-12 Meter ist ansich kein Problem - ich würde allerdings ein Kabel mit AUSREICHEND Querschnitt nehmen... erstens weil du sonst Spannungsverluste hast bei längeren Leitungen, aber vor allem, weil du ohne Wallbox mit 16A * 3 ordentlich Strom leitest.

    Also jedenfalls mind. 2.5mm Querschnitt pro Ader (ggf. vielleicht sogar 4mm) - aber falls du 2.5mm nimmst, kannst du ja greifen, ob das Kabel zu warm wird während des Ladens.


    PS.: ich kann morgen mal schauen, was wir da für einen Querschnitt haben - meine Drehstromdose hängt mind. 20 Meter vom Sicherungskasten entfernt (und daran hängt meine Wallbox, die ich bei Sonnenschein auch mit 11kW betreibe). Wird dir aber jeder Elektriker beantworten können.


    PPS.: hast du da aber eh ein passendes Kabel? Bei mir war nur ein Ladekabel für 1-Phase 230V dabei (für Direktanschluss ohne Wallbox).

    Das könnte auch an der BMS-Einstellung liegen. Wenn es eine Möglichkeit gibt den BMS zu programmieren, dann kann man ihn vielleicht so einstellen, dass er erst lädt sie die Zellen einen SoC von 80 % erreicht haben.

    Naja, die Ladespannung legt ja der Atto an - wenn die Batterie unter 12V Spannung fällt (und dann ist der Akku auch nachzuladen), schaltet sich der DCDC ein und lädt mit 13.8V.

    … und interessant. Bin mal gespannt ob die Geschichte eine Fortsetzung findet und wenn, dann wie?:thumbup:

    Mittlerweile glaube ich, dass die LiTime defekt ist - die wird ständig nachgeladen (häufiger als meine Orginale, die ja deutlich weniger Kapazität hat und älter ist). Werde aber noch die Spannungskurven anschauen, dann schick ich sie zurück.

    Fortsetzung wird es sicher geben - aber vermutlich erst im Spätherbst, da habe ich dann wieder mehr Zeit. Von LiTime lasse ich aber die Finger ;)


    Edit: habe vorhin in der Telegram Gruppe gesehen, dass sich ein User einen 12V LFP Akku selbst gebaut hat - ist eigentlich nicht schwer: 4x prismatische LFP Zellen in Reihe verschrauben + BMS verlöten... und ich hab mir auch schon mal einen Akku fürs E-Bike aus Li-Ion Zellen gebaut... allerdings ist es ein großer Unterschied, ob nur ein Radl abfackelt - oder das ganze Auto :D

    Hallo zusammen,

    habt ihr bei eurem Atto3 auch nur noch den „leeren“ Display, bei dem nur die unterste Reihe individuell angepasst werden kann? Also ohne die großen Symbole über den ganzen Bildschirm, wie ich es vom Seal kenne?

    Ich frage, weil ich letztens im Auto meines Schwiegervaters (Atto3) saß und mir der Bildschirm sehr leer vorkam – nur ein Hintergrundbild und unten alles recht klein gehalten. Ist das normal oder gibt es eine Einstellung dafür? oder ein anderes Templte?

    Danke

    Ja - nur die unterste Reihe existiert - der Rest ist leer (und nein, es gibt auch keine anderen Templates/Themes, die das erweitern). Das OTA 2.0 beim Atto3 ist eine Alpha-Version mit zahlreichen Bugs - frag mich echt, wer das freigegeben hat.

    Ok, das Projekt wird vorerst auf Eis gelegt und die LiTime geht zurück. Hauptmotivation war ja, dass ich zuletzt seit OTA 2.0 Ladeverluste der HV Batterie durch Nachladen der 12V Batterie hatte:

    - bei völligem Abschalten meist 1-2% pro Tag (vor OTA 2.0 hatte ich eigentlich überhaupt keine Entladung bemerkt).

    - bei aktivem Magic Manager und Sentry Mode bis zu 7-8% pro Tag (vor OTA 2.0 lag ich da bei 2-4%).


    Der Wagen (mit LiTime Akku) steht jetzt ca. 23 Stunden mit Sentry Mode in der Garage und hat seither sage und schreibe 11% verloren (nur zum Vergleich: im Bericht von BYD Italia wird mit LFP Akku und Sentry Mode gerade mal eine Nachladung in 3 Tagen gemessen).

    Jetzt gibt es zwei Möglichkeiten:

    - Entweder meine Originale UND die neue LiTime sind schon schwach,

    - Oder das OTA 2.0 ist die Ursache (bei manchen ist ja ähnliches Verhalten aufgetreten).


    Da macht es jetzt auch wenig Sinn, selbst herauszufinden, ob die LiTime defekt ist, oder warum das BMS überempfindlich ist.


    Werde jetzt also mal auf das nächste OTA warten - und danach evtl. einen anderen Hersteller nehmen:

    Die Kings sollte funktionieren (und würde sogar in meine Halterung passen) - ist aber in Europa schwer zu bekommen.

    - https://forum.cleanenergyrevie…r-battery-failure/2940/14

    Die Green Cell sollte ebenso funktionieren (diese wurde bei den Bericht im PDF verwendet - ist mir aber zu mühsam, da dort die Pole verkehrt herum sind):

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    Also ja, einen Versuchs war es wert - vielleicht hatte ich nur Pech und die LiTime ist defekt... werde mich dem Projekt später wieder widmen...

    Danke :)


    Für alle, die vielleicht auch schon den LiTime auf der Einkaufsliste haben: wartet bitte noch, bis meine Tests fertig sind ;)


    Hatte nach der Rückfahrt von meinem Werkstatt-Wohnsitz zurück in die Stadt nach abstellen in der Garage nämlich schon den ersten Fehler: beim Ausschalten des Fahrzeugs schaltete das BMS des LiTime die Batterie aus. (Ansich mal ein gutes Zeichen, dass die Abschaltautomatik funktioniert.) Aber warum?! Kurzschluss kann ich ausschließen. Ich kenne ähnliches Verhalten von anderen Elektroinstallationen, wenn bspw. ein Einschaltstrom einen Peak auslöst und kurz mehr Leistung und/oder Spannung als gewollt erzeugt. Da ist das BMS vielleicht zu sensibel - der Umbau von BYD Italia verwendet einen anderen LFP-Akku und hat dieses Problem nicht. Werde daher mal bei LiTime nachfragen, ab wie viel Volt das BMS abschalten sollte und nächstes Wochenende mal schauen, ob ich den Peak mit Voltmeter erfassen kann - ansonsten läuft die Batterie ja einwandfrei. Nur beim Ausschalten des Fahrzeuges scheint sich irgendeine Komponente zu aktivieren, die (so zumindest meine Vermutung), einen Spannungpeak auslöst. (An der Leistung liegt es, denke ich nicht, denn das BMS von LiTime verträgt Spitze 100A = 1280Watt - wüsste nicht, was 1280 beim Auschalten(!) des Fahrzeugs ziehen sollte. Daher tippe ich auf eine kurze Überspannung.)


    Ist jetzt nicht tragisch, wenn ich die Masse abschraube und neu anschraube fährt das BMS wieder hoch (ist natürlich keine Dauerlösung). Sollte sich mein Verdacht bzgl. der Spannung bestätigen, genügt es einen simplen Begrenzer noch davor zu klemmen. Ansonsten geht die LiTime wohl zurück und die alte kommt wieder rein - aber mal abwarten was der Support sagt, vielleicht ist das BMS auch defekt.


    Tja, zu früh gefreut mit meiner überraschend schnellen Umsetzung - doch ich bin immer noch zuversichtlich, dass sich die Spannung glätten lässt ;)


    PS.: falls jemand mit ODB2 Adapter zufällig kurz Zeit hat, um folgendes zu prüfen: Fahrzeug an - wieviel Volt liegen am ODB2 Adapter an (müssten 13.8V sein - kommt ja direkt von der Batterie)? Beim Ausschalten: fällt die Spannung dann SOFORT auf ~12.5V (+/- 0.5), oder bleibt sie noch bei 13.8V? Vielleicht schaltet der DC/DC Konverter irgendwie um beim Ausschalten, das eine Spannungsspitze erzeugt. Ich kann es aktuell ja nicht prüfen, da die Batterie ja gleich abschaltet (und damit auch die ODB2 Schnittstelle).


    PPS.:

    lol - der LiTime Support hat binnen einer Minute geantwortet (wohl ein KI-Bot), der da sagt:


    "In Bezug auf Ihre Fragen:

    • Das BMS schaltet in der Regel ab, wenn die Spannung unter 10,5V (Entladespannung) fällt oder über 14,6V (Ladespannung) steigt. Diese Werte können je nach spezifischen Bedingungen variieren, aber sie sind die typischen Grenzwerte, bei denen das BMS eingreift.

    • Wenn es zu einer plötzlichen Spannungsspitze kommt, könnte das BMS ebenfalls reagieren, um die Batterie zu schützen.


    Ich empfehle Ihnen, die Spannungen während des Ausschaltvorgangs zu überwachen, um festzustellen, ob es tatsächlich zu einer Überschreitung der Grenzwerte kommt. Ein Spannungsbegrenzer könnte in der Tat eine Lösung sein, um die Batterie vor unerwarteten Spannungsspitzen zu schützen.


    Falls das Problem weiterhin besteht und Sie den Verdacht haben, dass das BMS defekt sein könnte, wäre es ratsam, die Batterie von einem Fachmann überprüfen zu lassen."


    Naja, gut - 14.6V Spitze (falls es stimmt, das ist ja genau die Grenze der nominalen Ladespannung 14.4V ± 0.2V - da sollte normalerweise doch mehr Spielraum bis zur Abschaltung vorhanden sein). Ergo: ich versuche es mit einem passenden Spannungsbegrenzer (muss mich erst einlesen, da gibt es mehrere Varianten für wenige Euro). Ansonsten geht sie zurück.

    bananenfisch

    Sehr coole saubere Arbeit, wow, echt.

    Eigentlich doof, dass es die Originalgröße nicht als 12V LFP Batterie gibt.

    Danke :) Wer weiß, die Marktanteile an E-Autos wächst ja nach wie vor - vielleicht bringt mal jemand eine LFP mit den passenden (oder passenderen) Maßen raus. Doch mit etwas Geschick passt diese eigentlich auch wunderbar.

    Fahre heute wieder in die Stadt über die Woche... und parke dort in einer Tiefgarage bis Donnerstag - werde da mal mit aktivem Sentrymode (Magic Manager) ohne laden parken und die Entladung beobachten...

    Anbei Fotos von meinem Aufbau - zum Glück hatte mein Nachbar Zeit (Schlosser) und hat mir die Winkel zusammengeschweißt - so ist das natürlich wesentlich sauberer gelöst. Abschließend werde ich morgen noch den Bolzen beim +Pol isolieren, sowie dort die Abdeckung wieder aufstecken - und natürlich den Schutz aus Stoff wieder aufziehen. Hält bombenfest. Langzeittest bzgl. Entladung/Nachladung folgt.


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