Beiträge von bananenfisch

    Aber der Atto 3 Baujahr 2023-2025 bzw. 2024-2025 hat auch ein LFP und keinen Frunk. Trotzdem sitzt die Batterie unter dem Beifahrersitz.


    Atto 3 LFP.jpg

    Ahja - wusste ich nicht. Komisch ja, vielleicht als Zwischenschritt (den Frunk gabs dann als Zubehör?!)... Eins steht fest: die Bleisäure musste im Motorraum sein, da klar war, dass die regelmäßig getauscht werden muss...

    Ja, leider sind die Bilder bei Bandini nicht sehr hochauflösend... man kann sie so wie er einbauen: es geht sich aus, aber nur seeeehr knapp - bei mir ist sie da rechts schon ziemlich an den Kabeln gequetscht. Ich habs mir einfach angesehen und um 90° gedreht wars viel leichter:

    1. Pluspol passt ganz ohne Änderung.

    2. auf allen Seiten genug Spiel...


    Wenn ich sie längs einbauen würde, dann würde ich sie aber auch - wie du - um 180° drehen - denn die Pole einfach zu verlängern ist einfacher, als über kreuz Verbindungen zu legen.

    Wichtig beim Verlängern des +Pols (mit einem leitendem Material - Eisen, Kupfer, Messing, whatever): die Schiene gut isolieren: hat die Spannungsführende Schiene Kontakt mit der Karosse, schließt die Batterie kurz (OK, kein Drama: das BMS sollte abschalten). Der Minuspol ist weniger heikel - der ist ohnehin mit der Karosse verbunden...


    Am besten selbst ausprobieren... ich wusste auch erst, wie ich sie einbauen, nachdem ich alle Positionen ausprobiert habe :D


    PS.: weiß auch nicht, wie Bandini sie fixiert hat - wirkt so, als hätte er sie wirklich nur mit den Gurten festgezurrt... ich mein, ist ein bissl "italienisch", aber andererseits: da sie so groß ist, kann sie eh nirgendwo rausrutschen ;) Ich würde (ohne Wanne) aber zumindest 2-3 Winkel bei den Schrauben des originalen Halterunsbügel montieren, damit sie wirklich nicht rutscht - und dann Gurte zusätzlich...

    Ja das hast du wohl recht. Aber ich frage mich, warum dann die Batterie vom Motorraum in die Kabine gewandert ist.


    Ich denke, das ist, um Platz für den Frunk zu haben - der Grund warum die alte Bleisäure nicht drin ist, ist bekannt (nicht sehr langlebig) ;)

    Die LFP im EVO kann ruhig verbaut sein, weil die wartungsfrei und langlebig ist.

    Habe jetzt eine neue Blebatterie drin. Die alte zog ja über jede Nacht 4 kW aus dem Fahrakku.


    Gibt es einen Indikator an dem man das Batteriesterben erkennen kann? Werde mal sehen wie sich die neue Batterie nach ein paar Tagen eingroovt. Oder "einfach" per Kalendererinnerung in 2 Jahren wieder eine neue einbauen?

    Ja - das ist der Indikator (war zumindest auch bei mir so) - wenn die Bleibatterie ihr EOL erreicht, muss sie immer öfters nachgeladen werden... hat man täglich Verluste über 1-2%, ist es Zeit, eine neue zu bestellen - bei 4kW pro Nacht drängt es schon. Ohne "Extras" wie Overdrive oder andere Verbraucher (würde daher auch keinen "billigen" Batterieüberwacher anschließen: auch der zieht Strom) scheint wohl nach dem letzten Winter der Schnitt so bei 2 Jahren zu liegen (war in etwa so der Schnitt hier im Forum, wobei es auch viele gibt, die immer noch die Originale zu haben scheinen)?! Zumindest bei der originalen (und die dürfte ziemlich mies gewesen zu sein) - vermutlich gibts bessere...


    Du sprichst da einen Punkt an, der mich (auch beim neuen) wundert: du hast mit der Ladeschlussspannung recht (hatte/habe vor gelegentlich mit dem Labornetzteil bis 14.6 CCCV zu laden - bisher war ich zu faul... sehe ich auch nicht sooo kritisch bei 4 Zellen - aber dann und wann sollte mans machen, um die Lebensdauer zu erhöhen). Aber was mich wundert: der neue hat ja eine LFP mit 4 Zellen - daher bin ich davon ausgegangen, dass der EVO auch mit 14.4-14.6V lädt. Zumindest nach diesen Grafiken lädt er aber auch nur mit rund 13.8V (also als wäre es die Bleisäure):


    Einbauort der 12V Batterie - Das ist die Ladekurve beim EVO - ich sehe hier keine Ladespannung über 14V, außer der Batteriewächter ist ungenau. Oder beim EVO wird nur zu gewissen Zeitpunkten vollgeladen fürs TOP-Balancing?!... Kann ich aber nicht überprüfen - habe ja den alten. BYD wird aber schon wissen, was sie tun - das ist ja keine Nebensache - oder es kommt ein Update... oder es ist eh nur ein Messfehler in dem Post.


    Also eine 12.8V LFP kann nur 4 Zellen haben - je 3.2V Nennspannung, 3.6-3.65V Ladeschlussspannung = 14.4-14.6V - das sollte sowohl für den Umbau beim alten Atto von Bleisäure gelten (hier eben zwangsläufig gelegentlich manuell), als auch beim EVO. Denn die Ladespannung von 13.8V ist die klassische Spannung für Bleisäure.


    Was die Temperaturen betrifft, hast du natürlich auch recht, auch wenn LFP nach meiner Erfahrung deutlich mehr verzeihen als die sonst üblichen Li-Ionen Zellen. Das kann man nun leider nicht direkt steuern, denn der (alte) Atto mit umgebauter LFP weiß ja nichts davon, und lädt einfach, wenn die Spannung unter 12.5V fällt - was zum Glück eh selten passiert, wenn man lange nicht fährt (und wenn man fährt, wirds eh schnell wärmer unter der Haube). Deswegen habe ich da jetzt keine Maßnahmen ergriffen - in meiner Gegend hat es selten unter -5 Grad - und in der Garage schon gar nicht. Weiß nicht mehr, was der Akku gekostet hat (knapp EUR 200?)... wenn er statt 15-20 Jahre durch zu seltenes TOP-Balancing und seltenes Laden bei Temperaturen unter 0°C "nur" 10 Jahre hält, ist es für mich auch OK ;) Auch der DC-DC Wandler erzeugt Wärme... also das Ding ist ja kein Eisblock.


    Nach meiner Erfahrung gibts da immer so zwei extreme Positionen: da gibts die einen, die lassen sogar ihre Li-Ionen Bohrmaschinen-Akkus bei -10°C wochenlang in der kalten Werkstatt herumliegen... Und dann gibts die anderen Extremen, bei denen ein paar Tage Frost gleich Katastrophengefahr auslöst. Die Wahrheit liegt irgendwo in der Mitte. Hatte erst kürzlich von einem Nachbar 5 Li-Ionen Akkus, die JAHRELANG nicht geladen wurden (und keine Ahnung, wie und wo gelagert) - gingen alle nicht mehr. Ich hab dann die Einzelzellen durchgemessen, bei den meisten keine 2V mehr, manche noch tiefer (gegen 0). Aber von ca. 30 Einzelzellen konnten ca. 25 gerettet werden... klar, die werden jetzt nicht mehr ewig halten, aber die Chemie läuft wieder...


    Lange Rede, kurzer Sinn: ein LiFePo4 mit 4 Zellen um unter EUR 200: solange er nicht in Sibirien wochenlang parkt - just use it... Und in 10 Jahren dann halt ein neuer... 1-2x/Jahr Top-Balancing mit einem passenden Ladegerät und gut ists.


    Hinweis: betrifft den alten Atto - der EVO hat einen LFP und BYD wird die Ladesteuerung/Temperaturmanagement entsprechend angepasst haben - ihr seid eh fein raus ;)

    Sind unsere Autos mit Bleisäure-Batterie jetzt aus der Steinzeit ^^ So klingt das.

    Das wird mir jetzt echt zu blöd.


    Aufwecken über den Mikroschalter an der Fahrertür


    Die Niederspannungsbatterie verfügt

    über eine Ruhe-/Aufweckfunktion. Die

    Niederspannungsbatterie kann nach

    längerem Parken in einen Ruhezustand

    übergegangen sein. In diesem Fall

    kann das Fahrzeug nicht mit dem

    intelligenten Schlüssel geortet oder

    entriegelt werden. Um das Fahrzeug

    aufzuwecken, den intelligenten

    Schlüssel nahe an die Fahrertür

    halten und den Mikroschalter an

    der Tür drücken. Nach dem

    Entriegeln kann das Fahrzeug wie

    gewohnt genutzt werden. Wenn das

    Fahrzeug durch diese Maßnahmen

    nicht aufgeweckt werden kann,

    ist die Niederspannungsbatterie

    möglicherweise entladen.


    Es steht jedem frei, vorsorglich irgendwelche Kabeln zu den Polen zu verlegen, nur um schneller hinzukommen, für einen Fall der vermutlich nie eintreten wird und der selbst dann auch lösbar ist, nur halt langsamer...

    Na ja, die LFP-Batterie muss ja nicht unbedingt kaput gehen, damit eine Überbrückung erforderlich wird. Man kann ja das Auto auch mit unter 10% SoC abstellen, wie das bei gordon der Fall war.


    Mich wundert es aber, dass sich BYD überhaupt keine Mühe gegeben hat um das Handbuch anzupassen.

    Dann sollte sich die die LFP laut Handbuch auch ohne Starthilfe wecken lassen - Seite 111. Starthilfe ist nur bei Tiefentladung nötig, und das sollte eigentlich auch nicht im oben genannten Fall auftreten.

    Im Screenshot unter "Aufwecken über den Mikroschalter ..." - auch daran hat BYD gedacht.


    Ich wollte bloß mit der Gewohnheit aus der Verbrenner bzw. Bleisäure-Batteriezeit aufräumen, dass die Sorge um diese Komponente nicht nötig ist. Hätte ich den EVO würde ich keine Sekunde an die LFP denken. Aber bitte, wer sich trotzdem sorgt und weiterhin irgendwelche irgendwann möglicherweise auftretende Probleme heraufbeschwört... dem sei es gegönnt! Seid doch einfach froh, dass beim EVO das leidige Problem mit der 12V Batterie gefixt wurde! Wir mit dem alten Atto müssen selbst herumbasteln - wenn der Hersteller nachbessert, dann würde ich einfach sagen: Danke, passt!


    Am besten, man kauft sich gleich 2 Autos und nimmt den 2. am Hänger mit... es kann ja jedes Teil kaputt gehen. /s

    bananenfisch

    hast du schon dein evo ???

    das Handbuch ist voll von Fehler

    bitte schau dir doch einfach #1 an, dann erübrigt sich jedere weitere Diskussion

    Was bringt mir ein Foto - hast du an den im Handbuch abgebildeten Stellen, die dort wortwörtlich genau für diesen Zweck ausgeführt sind und extra abgebildet sind gemessen? Diese Abbildungen sind also Fake, ok.

    Sinnlose Diskussion, ich bin raus.

    Der Screenshot ist Falsch, eine Demontage der Verkleidung ist wie Ben schon erwähnt nötig und die ist nicht einfach wegen der versteckten Clips. ;)

    Der Screenshot ist aus dem offiziellen Handbuch.


    Was ist wahrscheinlicher: 1. dass BYD im Handbuch ein Fake Bild einfügt? Oder 2. dass der Ladepunkt bloß nicht gefunden wurde (vermutlich ist die Schnittstelle zum +Pol gegen Kurzschlussgefahr abgedeckt/isoliert)?

    Ich tippe mal auf 2.