Beiträge von bananenfisch

    Ich würde die json Datei lokal einfach im Firefox oder Chrome (oder Abwandlungen öffnen). Wenn die Datei *.json heißt, sollten moderne Browser, die Daten in der Baumstruktur anzeigen.

    Online-Viewer haben da keinen Mehrwert (außer, dass du deine Daten auf irgendeinen Webserver lädst - aber ich hab keine Ahnung, was da für Daten drinstehen - also ob sensibel oder nicht).

    Es ist leider sehr einfach, wenn man die erforderlichen Geräte hat. Deshalb bewahre ich meinen Schlüssel immer in einer speziellen Box auf, die wie ein faradayscher Käfig ist und die Signale nicht raus lässt.

    Hast du mich nicht gefragt, ob ich für den Geheimdienst arbeite, weil ich Apps und Netzwerktunnel sehr kritisch prüfe?

    Insofern gilt die Frage mit dem Schlüsselkäfig auch für dich :D


    Bzgl. Diebstahl (des Wagens, nicht der Daten) bin ich relativ entspannt - denke nicht, dass der Atto jetzt auf der Hotlist der Diebe steht (man muss immer umgekehrt denken: welches Auto würdest DU stehlen, das du sicher und ohne Datenspuren oder Risken zu hinterlassen, stehlen würdest? - Trifft eher Oldtimer und Klassiker - bei Neuwagen eher im obersten Preissegment, weniger bei der Mittelklasse - das lohnt sich nicht).


    EDIT: nach Betrachtung des Videos: natürlich, wenn der Wagen extrem nahe am Standort des Schlüssels ÖFFENTLICH zugänglich parkt, sodass so eine Verstärker-Antenne ausreicht... ist bei mir aber nicht der Fall - also auch mit passiven Antennen können keine größeren Distanzen über 5 Meter überbrückt werden, würde ich mal so schätzen... und wenn auch noch eine Hausmauer dazwischen ist... naja...

    Sorry das ich Eure Diskussion zum edlen Bier unterbreche. Aber Ihr habt eine Frage bei mit aufkommen lassen. Wie sieht es eigentlich mit dem Diebstahlschutz des Attos 3 Evo aus? Ich Frage weil unser EV6 da sehr schlecht aussah und im Gegensatz der ORA 03 eine gute Note vom ADAC bekam. Hoffe es gibt nicht schon einen thread zu diesem Thema...

    Ist zwar off-topic, aber soweit mein Kenntnisstand ist: je nach Komfort. Also meinen Atto kann ich nur mit Schlüssel öffnen und starten (also der Sender des Schlüssels muss in Reichweite sein) - ob es einfach oder schwer ist, die Schlüsselkennung zu klonen, wird sich von anderen Autos nicht viel unterscheiden. Insofern fühle ich mich sicher - die BYD App schickt mir auch eine Push-Notification, wenn der Wagen offen ist (und ich bzw. mein Schlüssel nicht beim Auto). Der Standort des Wagens lässt sich auch in der App anzeigen (gut, Diebe können die SIM Karte oder die GPS Antenne schnell entfernen). Alarm funktioniert prinzipiell (hatte ich mal unabsichtlich). Soweit alles wie üblich.


    Diese Sonderfunktionen: man kann den Wagen auch über die offizielle BYD App starten (anstelle des Schlüssels). Oder auch öffnen über Overdrive (externe App, die man extra installieren muss und beim EVO noch nicht läuft). Aber beides geht nur, wenn man das aktiv aktiviert. Ohne explizite Freigabe geht das nicht. Per Default ist also:


    1. Nichts geht - alles über den Funk-Schlüssel.

    2. App koppeln: Klima steuern; Standort und Status abfragen, Notifications, Fenster schließen, etc. geht.

    3. Auto öffnen und starten über die App: muss explizit erlaubt werden, wenn man das Feature nutzen will (irgendwie über einen digitalen Schlüssel - also abgesichert; verwende ich nicht).

    Ich als Ottonormalverbraucher wäre, glaube ich, ein langweiliges Zielobjekt. Oder?

    Weiß nicht - mein Büro ist auch uninteressant, trotzdem sperre ich es zu, wenn ich es verlasse ;) Und Daten werden gespeichert, verknüpft, zusammengeführt, daraus Prognosen erstellt; ein Supermarkt könnte tracken, wie viel Zeit du vor dem Bierregal verbringst und wie kurz du bei den "gesunden" Sachen stehst; und wer weiß, wer in 10 Jahren das Land regiert und solche Daten nicht für die Sozialversicherungsbeiträge nutzt :D Ja, ich weiß, das sind alles lächerliche Beispiele und eine seriöse Diskussion darüber würde den Rahmen hier sprengen.


    Aber konkret: jede Schnittstelle (sei es ein Tunnel, ein Web-Service, sei es Bluetooth) sind Türen, die gut oder weniger gut abgesichert sind - und du hast Daten am Smartphone und auch im Auto (dort auch Gegenstände). Also warum sollte ich diese Funktionen immer aktiv haben, nur um einen Knopf nicht drücken zu müssen, um den Wagen zu öffnen (da hätte ich eher Sorge, dass ich am Parkplatz vorbeigehe und das Auto öffnet sich, schließt aber nicht mehr - sei es nur durch einen Bug bei Overdrive). Oder wenn ich das Smartphone bei der Tankstelle (edit: Supermarkt, Tankstellen sehen uns ja nicht mehr ;-)) im Auto liegen lasse, und daneben den Laptop - bleibt dann der Wagen offen und der Laptop ist weg? Sich über all das Gedanken zu machen ist doch viel mühsamer (zumindest für mich), als auf diese Funktion einfach zu verzichten (und da ich es ohnehin gewohnt bin, den Knopf zu drücken, belasse ich es einfach dabei).

    Arbeitest du für den Geheimdienst oder warum bist du so vorsichtig 8)

    Haha, nein - aber ich arbeite in der IT, betreibe einige Server (und sehe dort in den Logs, was Bots permanent alles versuchen, um Lücken zu finden) und beschäftige mich mit Datenschutz - zugegeben, das macht etwas paranoid, aber zurecht ;) Mit permanent eingeschalteten Bluetooth, Standort, Standortgenauigkeit über WIFI und Bluetooth kann man wunderbar getrackt werden (nicht nur durch Google, sondern auch durch Nerds in der Nachbarschaft) - außerdem verkürzt es die Akku Laufzeit.


    Insofern schalte ich BT, Standort, usw. einfach ein, wenn ich es brauche (selten). Genauso wie Netzwerktunnel, oder andere Türen. Klar, alles kann man nicht verhindern, sofern man etwas Komfort will - getrackt werden wir trotzdem - aber ich versuche halt nur das zu aktivieren, was ich wirklich nutze ;)

    Proximity benötigt kein Cloud. Das funktioniert über Bluetooth.

    Ah, habs gerade im Changelog gelesen, dass lock/unlock (also generell) die BYD Cloud Koppelung nicht mehr braucht (war bisher glaub ich so). Hab aber auch noch gar nicht das Update auf die letzte Version durchgeführt - werde es auch nicht nutzen (hab Bluetooth am Smartphone und auch im Auto immer OFF... lebe nach dem Motto: schalte alles aus, und nur bei Bedarf ein ;-))...

    Hab die Videos nicht geschaut, vielleicht ist es eh derselbe Tipp: Kieselgel! Findet man häufig bei Verpackungen in kleinen Beuteln - entzieht die Luftfeuchtigkeit und speichert es. Allerdings gibt es mehrere chemische Entfeuchter (manche stauben, manche sind ungesund, manche sind lebensmittelecht), aber empfehlenswert ist das klassische Kieselgel (wird sogar in der Lebensmittelindustrie verwendet - verwende ich auch für getrocknete Früchte und Pilze zur Lagerung).


    Kann man kaufen, einfacher: manches Katzenstreu besteht aus reines Kieselgel (auch Silica Gel benannt)... ist völlig unbedenklich - ich hab eine kleine Stofftüte mit Silica befüllt an der Windschutzscheibe vorne liegen - da beschlägt gar nichts mehr... irgendwann ist das Gel gesättigt (Kieselgel wird dadurch aber nicht flüssig wie manch andere chemische Entfeuchter, daher perfekt): für 2 Stunden ins Backrohr bei 100°C legen - Feuchtigkeit ist dann draußen und wie neu. Genügt 1x/Jahr je nach Beutelgröße.


    Also Supermarkt, bspw. dieses hierzulande um 8 Euro (die Menge genügt für Auto, Kühlschrank, Feuchträume :D ....): https://cdn1.interspar.at/cach…20003611957/HB_1920px.jpg

    Wichtig ist nur die Angabe: Silica/Kieselgel... also nichts anderes.


    PS.: jetzt hab ich die Videos doch geschaut: Katzenstreu ist nicht Katzenstreu - viele verwenden bspw. Bentonit oder anderes... die sind nicht so potent - aber mit Silica Basis hat man so ziemlich das beste Mittel (also auf die Verpackung schauen ;-)) - vor allem der Vorteil (neben dem gesundheitlichen Aspekt): das tropft auch nicht aus - es braucht keinen Auffangbehälter... wenn die Kugeln/Kristalle/Silikate weich werden, dann einfach ins Backrohr und fertig...

    Also Overdrive gefällt mir immer besser - hatte bisher ja nie eine Tunnel Lösung verwendet: ein Web-Service über einen Tunnel dauerhaft öffentlich zu machen ist... naja, in Zeiten der Bots (künftig KI-Agents), die random nach Sicherheitslücken suchen (und public nur durch ein Passwort geschützt ohne zweiten Faktor)... keine gute Idee. Und da man auf zrok.io den Tunnel nicht einfach starten und stoppen kann, habe lange überlegt, wie ich selbst einen SSH Reverse Tunnel über Termux laufen lassen kann (geht nicht: Termux wird nach ACC OFF beendet).


    D.h. usecase: ich will Overdrive primär nur im LAN nutzen, aber nur bei Bedarf den Tunnel über die BYD SIM öffnen. Die Lösung ist bei Overdrive integriert: Telegram Bot! Koppelt man den Telegrambot (mit Bot-Key UND natürlich Chat-Key für meinen Telegram Account), erhält man (wenn man will) nicht nur Status-Meldungen, sondern kann auch die Services starten und stoppen - und das perfekt. Bei den Telegram Settings am besten: Telegram Daemon start bei ACC OFF setzen. Will ich mal auf das Overdrive Web-Interface zugreifen, starte ich das Service und damit den Tunnel via Telegram; wenn ich fertig bin, stoppe ich es. Zusätzlich für Paranoiker wie ich, der fürchtet, ob der Tunnel doch noch läuft: auf https://api-v2.zrok.io/ kann man auch ganz einfach schauen, wann jemand den Tunnel benutzt hat.


    Ein potentieller Angriff müsste also:

    - zuerst den Telegram Bot Token und die Chat ID auslesen können

    - danach zusätzlich das Login PWD des Overdrive Webservice knacken

    = unrealistisch

    Kontrolle möglich: Traffic auf zrok.io betrachten


    Vorausgesetzt, dass Overdrive selbst keine weiteren Angriffsmöglichkeiten bietet (sowas kann man nie ausschließen, aber ich habe den Sourcecode mal über die openAI KI analysieren lassen, schaut soweit gut aus (also bzgl. Security).