Kann man denn eine LFP Batteie mit einem eingebautem Bleiakku-Lader korrekt laden? Ladespannung, Ladekurve?
Update:
OK. Ich habe jetzt gesehen, dass im Beitrag LFP Umbau darauf eingegangen wird. Blei-> LFP scheint nicht so kritisch zu sein.
Ohne Ahung sollte keiner auf die Idee kommen, verschiedene Batterietypen gegeneinander auszutauschen, denn die Ladeeinheit bleibt ja im Fahrzeug.
Ja, die Ladespannung der Blei liegt beim alten Atto bei ~13.8V - das ist bei einem Umbau völlig unbedenklich, da hier bei LFP die Ladespannung bei max. 14.6V liegt. Nachteil: meine LFP wird damit nie zu 100% geladen (stört jetzt nicht weiter bei 60Ah, aber fürs TOP Balancing wäre es nicht schlecht - auch wenn ich bisher zu bequem war: es schadet nicht, wenn man bei dem Umbau alle paar Monate mal mit einem CCCV Netzteil/Labornetzteil mit 14.6V lädt).
Was mich wundert: beim EVO scheint es keine LFP zu sein, sondern eine Li-Ion - vermutlich wegen der Größe. Falls man hier etwas anderes verbauen will, würde ich zuerst die Ladespannung messen - Li-ion haben eine höhere Ladespannung als LFP Akkus: das könnte ein Problem sein. Weiß aber nicht, welche Ladespannung der EVO anlegt.
Dass diese "nur" 14Ah hat, würde ich nicht problematisieren... was für Verbraucher laufen denn, wenn geparkt ist? Das ist eine Größenordnung von 3-4 Laptop-Akkus, um die Steuerung zu gewährleisten oder auch Hintergrundprozesse auszuführen völlig ausreichend. Selbst wenn man Dinge wie Overdrive installiert: dann wird eben alle 2 Tage aus der HV aufgeladen (statt etwa alle 4 Tage mit dem selben Resultat, da weniger Stromaufnahme).
Wichtig ist, dass es keine Bleisäure ist, wie im alten Modell - denn die altern zu schnell... würde wetten, die Batterie des EVO überlebt ein Jahrzehnt, selbst wenn sie täglich nachgeladen wird...
PS.: Ladepole finden sich auch hinter dem Handschuhfach (zumindest beim alten Modell - denke beim neuen auch) - bei Bedarf kann ich ein Foto machen, wenn ich das nächste mal den Klima-Luftfilter wechsle...