Beiträge von bananenfisch

    Das gefällt mir. Das bringt mich auf eine andere Idee. Ich könnte meinen alten defekten Blei-Akku von unten 3cm hoch absägen, innen leeren und mit PU-Kleber füllen. Dann könnte ich meine Schale in den Kleber reindrücken und aushärten lassen.

    Also die Beine weg, wenn ich das richtig verstehe? Die alte Batterie als Sockel für die obere Konstruktion - Unterkonstruktion der alten Batterie verklebt mit der oberen Halterung?

    Das ist kreativ - und eigentlich perfekt, weil die Schienen ja 1:1 passen!!!


    Super Idee finde ich (auf die Handschuhe nicht vergessen beim Zerlegen der Bleisäure ;-))


    PS.: schleife die Unterseite der Originalbatterie aber auf jeden Fall an - damit das auf Kunststoff wirklich gut klebt.

    PPS.: sorry, Blödsinn, unten klebt sie ja nicht - die Metallkonstruktion liegt ja quasi auf der PU Füllung oben auf (mach sie wirklich übervoll - wenn was austritt kannst du es entfernen; wichtiger ist der Kontakt zum Metall). Also kein Problem (evt. vielleicht nur die Innenseiten der Schale leicht anschleifen - aber auch nicht zwingend nötig, ist ja dann ein "Block" der nicht ausbrechen kann).

    Ist sogar doppelt gut: Nein, PU-Kleber (Polyurethan-Kleber) verringert sein Volumen beim Trocknen (Aushärten) normalerweise nicht.


    Also wenn du die Fassung unten auffüllst, die Oberkonstruktion draufsetzt, und aushärten lässt, sollte das sehr stabil sein!

    Haha, da musste ich jetzt die KI fragen - wesentlich ist aber der Punkt: PU haftet auf Metall (also auf den Beinen der Konstruktion, Silikon nicht zuverlässig) ;)


    Die wichtigsten Unterschiede im Überblick:

    • PU-Kleber:
      • Entwickelt eine sehr hohe Endfestigkeit und harte, starre oder zähfeste Strukturen.
      • Ideal für lasttragende, strukturelle Verklebungen (z. B. Metall, Holz, Stein und Beton).
      • Kaum elastisch nach dem Aushärten; gibt bei Belastung kaum nach.
      • Nach dem Aushärten überstreichbar und mechanisch bearbeitbar (schleifbar, bohrbar).
    • Silikonkleber (Silikon-Dichtstoff):
      • Bleibt dauerhaft elastisch und flexibel.
      • Hat eine deutlich geringere Zug- und Scherfestigkeit als PU-Kleber.
      • Dient primär zum Abdichten von Fugen und zum Ausgleichen von Bewegungen, nicht für tragende Verbindungen.
      • Kann nicht überstrichen werden.


    Weiters:

    Für Metall ist PU-Kleber (oder alternativ ein MS-Polymer) fast immer die bessere Wahl, da Silikon für die meisten Metallverklebungen nicht genug Kraft besitzt und manche Silikone (essigsäurehärtend) das Metall sogar angreifen (korrodieren) können.


    Und genau für diesen Zweck ist PU gedacht:


    2. Konstruktionskleber (Zähelastisch)
    Wenn die Verklebung Vibrationen, Stößen oder Temperaturschwankungen ausgesetzt ist (z. B. beim Auto, am Blechdach oder im Außenbereich):

    • Empfehlung: 1K-PU-Kleber (z. B. SikaFlex) oder ein moderner MS-Polymer-Kleber.
    • Eigenschaft: Er ist extrem stark, bleibt aber minimal flexibel (zähelastisch), damit das Metall bei Hitze und Kälte „arbeiten“ kann, ohne dass die Naht reißt.


    Also ich würde mir einfach den 10 Euro PU Kleber besorgen - an den Füßen damit genug auftragen, dass es besser in die Schienen möglichst füllend gleitet - Gummis wären eine Notlösung (und vermutlich auch teurer und schwer formbar).


    PS.: Vorteil von PU: ich würde ja eher "mehr" als weniger auftragen - PU Kleber kannst du nach dem Aushärten auch zurechtschleifen, falls es nicht in die Schiene passt.

    Das ist natürlich eine gute Idee. Ich habe noch nie mit PU-Kleber gearbeitet. Wusste nicht, dass man den Kleber so formen kann. Ich habe jetzt nachgeschaut und das ist ja so etwas, wie Silikon.


    https://www.obi.de/p/7779952/soudal-pu-kleber-beige-425-g

    Exakt - ist wie Silikon, aber haftet auf Metall! Damit kannst du die dünnen Füße quasi beliebig verbreitern (und formen) - dann aushärten lassen (damit es dann nicht mehr klebt) und fertig :)

    Naja, das Problem ist ja nicht das Verrutschen der Batterie auf der Trägerplatte, sondern die dünnen Füße darunter - da wird eine Matte nichts bringen bei den kleinen Auflageflächen der Füße (und wir bewegen den Atto auch durch schnelle Kurven) ;)

    - Ich würde wirklich mit PU-Kleber (kostet keine 10 Euros) bei den Beinen eine "Wurst" formen und vollständig austrocknen lassen, sodass diese wirklich "in" die Schienen reinfahren können (wenn mans ganz genau will, vorher mit Knetmasse einen Abdruck machen wie beim Zahnarzt ;-)).

    - Und zusätzlich zumindest für die Längsseite ein Stück Holz zuschneiden, damit die Füße auch bei Druck sich nicht irgendwann nach innen biegen können - also einfach reinlegen vom linken bis zum rechten Fuß.

    - Theoretisch (falls man die eine Schiene, die geschraubt wird opfern will), könnte man diese auch fest an die Konstruktion mit dem PU-Kleber ankleben - und dann erst anschrauben (muss halt wirklich maßgenau sein) - das wäre ein zusätzlicher Bonus, der aber vermutlich gar nicht nötig ist ;)


    Bin gespannt - SimpleActivation wirds schon lösen - mir gefällt die Gesamtkonstruktion sehr gut mit den Schienen und der Halterung ganz ohne Schweißarbeiten - fehlt nur noch der letzte Schliff... bin gespannt, wie es ausgeht :)


    EDIT: sorry, wir haben uns überschnitten mit den Postings: ich meinte auch nicht, dass du kleben sollst. Die Gummiplättchen können auch rausfallen... mein Gedanke war, dass du statt den Gummis mit PU-Kleber NUR auf den Beinen der Konstruktion einen Art Falz (wie Silikon) anklebst, damit da wirklich "Fleisch" ist für die Schienen. Aushärten - und dann hast du quasi einen fest montierten Gummi, der auch etwas elastisch ist und niemals rausfallen kann. Also nicht einkleben, sondern die Beine mit dem Kleber dauerhaft und stabil verbreitern - und sobald trocken: Konstruktion einsetzen.

    Nein, die Füße sind sehr stabil. Die knicken nicht weg. Das Stahlblech ist nämlich 1mm stark und das ist extrem stabil. Sehr schwer zu biegen. Zwischen den Füßen und den Halterungen bzw. Winkeln ist aber viel Spielraum, weil die Füße so dünn sind. Passende Gummipuffer könnten eine Lösung sein. Mal schauen wo ich etwas passendes finden kann.

    Oder auch PU-Kleber (dann kriegst du die Halterung aber nicht mehr so leicht raus). Doch du könntest mit PU-Kleber bei den dünnen Füßen 1-2 Schichten PU-Kleber auftragen und trocknen lassen (sodass es nicht mehr klebt) - dann haben sie auch eine breitere Auflagefläche - besser mehr als zu wenig, weil sie eh eingeklemmt wird. Eine Frage: sie sicherst du das verrutschen nach rechts (aus Sicht vor der Motorhaube) ab? Bei mir ist da keine Schiene.

    Wackelts bei den Winkeln, wo die Originalbatterie eingeklemmt wird? Vielleicht helfen hier Gummipuffer, sodass die Halterung richtig "reingepresst" wird.

    Die dünnen Füße sind natürlich generell ein Problem, weil sie alleinstehend sind - die knicken irgendwann ein - vielleicht genügt es auch einfach in der bestehenden Konstruktion bei den 4 Füßen jeweils die beiden benachbarten mit einer Querverbindung (geschweißt) zu stabilisieren?

    Oder du "füllst" den Raum zwischen den Füßen - bspw. falls jemand mit Holzschnitt eher greifbar ist: einen genau zugeschnittenen Block aus Holz in den Hohlraum der Füße legen (dann kann es weder runterknicken, noch umknicken).


    PS.: also ein Stück Holz kann man auch in jedem Baumarkt günstig zuschneiden lassen - müsste halt wirklich auf allen 4 Seiten anliegen und in der Höhe passen - dann kann nichts mehr wackeln.

    Mein Blei-Akku war in den letzten zwei Wochen mehrmals unter 9V. Einmal sogar auch unter 6V. Doch er wird immer noch geladen und ich kann damit auch rumfahren. Nur muss er halt sehr häufig nachgeladen werden.

    Ist halt die Frage, ab wann man etwas als "kaputt" bezeichnet :p Wenn man mehrmals pro Woche mit Powerbank-Lader oder andere externe Starthilfen den Wagen ankriegt; oder ihn unmittelbar davor laden muss, damit er für eine kurze Zeitspanne gerade noch so viel liefert, damit das Auto hochfährt... also sagen wir die Batterie wird noch künstlich am Leben erhalten und wartet auf Erlösung :D - Glücklicherweise ist der Ersatz ja schon fast fertig gebaut ;)


    Fahren wird man mit einer komplett toten Batterie wahrscheinlich auch immer fahren können - denn wenn der Wagen an ist, läuft der DC-DC Wandler über die HV und liefert mit 13.8V auch entsprechend Leistung (A) an alle Komponenten (also auch an die tote Batterie, die aber damit nicht mehr viel anfangen kann). Ich würde bis zum finalen Einbau der GreenCell den Wagen außerhalb des Schrauberplatzes gar nicht mehr abdrehen - einfach anlassen und zusperren. Habe ich damals mit der nicht kompatiblen LiTime auch gemacht - bin damit 2 Tage in der Tiefgarage gestanden, ohne den Wagen abzuschalten, weil ich dort nicht gut werken konnte. Klima aus, Bildschirm aus - Wagen absperren ;)

    Das kommt darauf an, wie leer der Akku bereits ist. Den Mikroschalter Trick habe ich zwar nicht getestet aber zwei Mal war es mir möglich mit der Fernbedienung die Türen und den Kofferraum zu entriegeln. Den Kofferraum musste ich aber von Hand hochschieben. Ich hatte aber auch Fälle, wo die Spannung unter 6V war. Da ging gar nichts mehr und ich musste die Fahrertür mit dem Notschlüssel öffnen. Wenn die Restladung reicht um das Infotainment hochzufahren, dann wird der Akku auch nachgeladen.

    Deswegen gehe ich auch davon aus, dass dieser Stromsparmodus mit Aufwecken über den Türschalter nur die neuen Modelle mit 12V LFP Versorgung betrifft (und nicht bei den Modellen mit Bleisäure). War ja immer so bei den ganzen Batterieproblemen beim alten Atto - diesen Stromsparmodus gab es da nie (sonst hättest du mit der Fernbedienung bei so einer schwachen Batterie den Wagen nicht öffnen können - also wenn die Batterie den Motor des Kofferraums nicht mehr schafft, hätte dieser Stromsparmodus doch schon längst greifen sollen). Beim alten Modell wird einfach geladen/entladen bis zum bitteren Ende ;)

    Ist mit diesem „No-Power“ Zustand so was wie das hier im BYD Austria Clip gemeint?

    Nein, das betrifft den EVO (der mit werkseitigem 12V LFP) - scheinbar geht dieser bei niedrigem Ladestand in einem Stromsparmodus und lässt sich durch die Taste am Türschloss wieder wecken.

    Anders ist es bei (unseren alten) mit Bleisäure: wenn die tot ist, ist sie tot, da geht gar nichts mehr, sobald selbst der DC-DC Wandler nicht mehr gestartet werden kann.


    bananenfisch, der Grund der Abschaltung können auch auseinanderdriftende Zellen (weswegen eine regelmäßige Kalibrierung ziemlich wichtig ist), Spannungsspitzen oder defekte BMS' sein. Und ja, ich würde es ebenso nicht probieren wollen :) .



    Gibt viele Gründe - das BMS meiner GreenCell hat sich noch nie abgeschalten - bei der LiTime hatte es aber definitiv mit irgendwelchen Strom- oder Spannungsspitzen zu tun, da das reproduzierbar IMMER beim Abschalten des Wagens ausgelöst wurde.

    Schaut sehr gelungen aus! Also die Schiene am +Pol kann da auch jetzt nicht mehr rutschen, da die Kabel seitlich weggehen.


    Bin überrascht, dass es sich bei dir so wunderbar ausgeht (bei mir war es längs viel enger). Hast du die Original Bodenplatte mit den Begrenzungsbügel für die Bleibatterie rausgeschraubt?


    Ahja: und lässt sich der Wagen starten/stoppen - sind alle Probleme damit beseitigt? (Könntest über Nacht ja mal angeschlossen lassen und dann die Spannungskurve zeigen, die Overdrive ausspuckt.)