Beiträge von bananenfisch

    Bin mir nicht sicher, aber ich meine gelesen zu haben, dass das BMS der GreenCeel auch gegen Kurzschluss schützt (versuchen würde ich es aber nicht ;-)). Sollte im Normalfall aber auch nicht passieren. Bei meinem ersten Versuch mit einer LiTime hat das BMS allerdings ständig abgeschaltet (Grund ist bisher unbekannt; vermutlich Spannungs- oder Stromspitzen beim Abschalten des Fahrzeugs). Daher der Tipp, falls die Batterie scheinbar tot ist, hat sich meist nur das BMS abgeschaltet - und kann einfach wieder gestartet werden durch kurzes Anlegen einer Spannung.


    Die Schienen: falls es sich längs genauso gut aus geht, wie bei mir verdreht, dass der Anschlussverteiler am Pluspol seitlich der Batterie verläuft, kann zumindest die +Pol Schiene nicht mehr verrutschen, siehe Bild:

    https://www.byd-atto3-forum.de/attachment/766-greencell5-jpg/


    Das gilt (je nachdem, wie der Kabelverlauf des Massepols ist) evtl. auch für den -Pol.


    Die Kabel sind relativ kurz und sehr steif - also kann gut sein, dass das eh superstabil ist. Wenn, dann rutschen sie eher nach außen - ich glaub, von den Kabellängen ist es gar nicht möglich, dass sich beide in der Mitte treffen. Falls sich doch eine Schiene bewegen lässt, kann man sich dann immer noch etwas überlegen... denn auch wenn sich eine Schiene im laufenden Betrieb immer etwas bewegt, wird sich die Anschlussschraube mit der Zeit lockern (was aber jetzt kein Drama wäre, sofern man eine Ersatzschraube im Handschuhfach hat) ;)

    Auch wenn enBW schon genannt wurde, speziell für Österreicher ein Tipp:

    - nehmt enBW (DE) und alles ist gut!


    Warum? In AT haben wir leider immer noch die regionalen Versorger (Stadtgrenze Wien/NÖ: Wien-Tanke günstig, danach teuer: EVN und umgekehrt, etc.). Also sobald man aus einem Bundesland fährt, dann gilt massiv überteuertes Roaming. Das (derzeit) breiteste Netz (über Bundesländergrenzen hinweg) betreibt meines Wissens derzeit Smatrics. Smatrics ist aber eine Tochter von enBW - und die Tarife bei Smatrics sind teurer als bei enBW.


    Bisher war das für mich kein Thema, da ich zu 90% zuhause PV laden kann (und in Wien mit Tanke Wien auch günstig laden kann); nach meiner ersten Langstrecke in die Schweiz ewig überlegt (gibt ja auch günstige Ad-Hoc Ladepunkte und eine gute App dazu).

    Letztlich aber waren alle Rechenbeispiele: am günstigsten: enBW (für mein seltenes Laden die Gratisversion einfach mit App) - mit enBW ladet man:


    - In AT österreichweit im Smatricsnetz (über enBW GÜNSTIGER(!!!) als über einen Smatricsvertrag) - das Netz von Smatrics deckt wirklich das gesamte Bundesgebiet in AT - musste nicht einmal zittern - mehr Ladesäulen als Tankstellen!

    - Für DE ohnehin; und auch für den Osten und auch Schweiz mehr als genug Ladesäulen ohne Roaming.


    Wichtig bei enBW in der App, wenn man Ladepunkte sucht:

    - Beim Filter nicht "nur enBW" auswählen, sondern einfach den Preisfilter je nach aktuell gewähltem Tarif setzen - enBW hat eben sehr viele Partner, die genauso günstig sind - also ich musste kein einziges Mal in AT/DE/CH über den Mindesttarif laden (also 56ct ohne Abo; 39ct mit Abo).

    Ein Gedanke noch: die Schienen sind ja parallel - aber könnten sich vertikal verschieben (falls die Anschlusskabel durch die veränderte Position, weil die Greencell breiter ist, einen Zug nach links oder rechts auslösen). Solange es sich ausgeht, ist es kein Problem... und es ist auch kein Problem, falls sich eine Schiene etwas nach links oder rechts bewegt - aber die Position sollte dann stabil bleiben (nicht, dass sich eine Anschlussschraube löst). Falls sie sich etwas verschieben, dann speziell bei der Plus-Pol-Schiene (trotz Isolierung) prüfen, ob sich kein blankes Metall (insbesondere bei den Klemmen) in der Nähe befindet. Idealerweise sollte die originale Kunststoffabdeckung des +Pol Anschlusses auch dran bleiben können - dann ist alles geschützt. Falls auf den Schienen ein Zug in eine Richtung besteht, ggf. noch irgendwie fixieren. Die Materialstärke ist mehr als ausreichend - also brechen werden sie ohnehin nicht.


    Aber vielleicht passt es eh perfekt und es steht alles gut und stabil - wirst du dann eh sehen... wäre dann nur noch "Feintuning" ;)

    Stimme in allen Punkten thoreau1 zu - der "Mantel", der auch bei der Originalen drüber war, hat wohl eher Schutz vor Staub, etc. beim Arbeiten gedient - kalt ist kalt (es sei denn, du beheizt sie aktiv, was aber übertrieben wäre) ;)

    Wie gesagt, die paar Wintermonate... in Norwegen ist es deutlich kälter und dort fahren mittlerweile die meisten elektrisch... LFPs sind auch nicht sooo heikel - bau sie ein, wie sie ist (du ersparst dir ohnehin mind. 5-10 Bleisäure Batterien, bis den GreenCell erstmalig Alterserscheinungen zeigen wird ;-))...


    Die Messingschienen sind natürlich massiv (wie ich schon sagte, damit könntest du viele Meter verlegen ohne einen Spannungsverlust durch Leitungswiderstände messen zu können ;-)). Aber finde es trotzdem gut: zu dünne Schienen brechen leichter bei Erschütterungen - diese Konstruktion dient ja nicht nur der Leitung, sondern sollen auch "halten". Das ist sauber!


    Das Ladegerät passt auch für Vollladung + Top-Balancing (laut Beschreibung passendes Ladeverfahren CCCV) - das gleich mal anfangs zu tun, ist perfekt - auf den Produktbilder ist zu sehen, dass da wohl eine Anzeige der aktuellen Leistung und Spannung da ist. Jedenfalls müsste beim ersten Laden die Spannung erstmal langsam auf 14.6V steigen und dann noch eine zeitlang weiterladen, bis die LFP keine Strom mehr annimmt (also Ampere gegen 0 geht) - dann sollte das Ladegerät ausschalten; also wie auch thoreau ausgeführt hat.


    Schaut soweit alles sehr sauber aus. Bin gespannt, wie du die GreenCell einbaust (also anders als ich nicht um 90° verdreht, sondern längs) - und ob sich das mit den Originalklemmen ausgeht?! Notfalls kannst du aber immer noch um 90° drehen (Schienen hast du ja), oder die dicken Pole entfernen und mit normalen Schrauben fixieren, fall es mit den Kabeln zu eng wird (die Polklemmen an den Kabeln vom Atto nehmen ja auch etwas Platz weg - also wären kürzer, wenn man sie direkt anschraubt).


    Falls du beim Einbau irgendwie ein Abschalten des BMS der GreenCell verursachst (unabsichtlicher Kurzschluss, oder vielleicht irgendwelche Spannungsschwankungen während des Anklemmens): üblicherweise weckt man das BMS der GreenCell einfach wieder auf, indem man etwas Spannung anlegt (kannst du mit dem Ladegerät gut - da genügen ein paar Sekunden Spannungsversorgung und das BMS schaltet sich wieder ein).


    Toi Toi Toi für die letzten Schritte! :)

    PS.: das Ladegerät, das du hast, ist völlig ausreichend (vor allem für die GreenCell), wichtig ist hier das CCCV Verfahren, wie auch auf der Produktseite steht:


    "Das Ladegerät arbeitet im Konstantstrommodus (CC), bis die Batteriespannung den eingestellten Wert (14.6 V) erreicht, und schaltet dann in den Konstantspannungsmodus (CV) um, um die Sicherheit des Ladevorgangs zu gewährleisten und ein Überladen zu vermeiden."


    D.h. es ladet mit bis zu 10A, bis die Ladespannung 14.6V erreicht (konstant 10A - Spannung ansteigend) - dann: hat die LFP die 14.6 erreicht, schaltet es um und hält die Spannung auf 14.6V (CV) und die Ampereleistung sinkt kontinuierlich, je nachdem, was der LFP noch an Strom annehmen kann. Ist er voll, d.h. fließt kaum Strom mehr über 14.6V, ist der Ladevorgang abgeschlossen (und ab 14-14.4V je nach BMS beginnt das Top-Balancing - d.h. die 4 Zellblöcke werden so geschaltet, dass am Ende jeder Block 14.6V hält).


    PS.: aber wie gesagt: das muss man jetzt nicht so oft machen - ich werds 1-2x/Jahr machen; 3-4x/Jahr für jene, die es genauer nehmen ;)

    Denke schon - ich glaub Bleisäure (anders als AGM/Gel) sollten nicht über 14.4 geladen werden, aber so sensibel sind sie auch wieder nicht... und wenn der Widerstand ohnehin schon so groß ist, kommen ohnehin keine 14V mehr an.


    [Edit]: ok, laut KI dürfte das kein Problem sein:

    Die maximale Ladespannung (auch Ladeschlussspannung genannt) für eine herkömmliche 12-V-Blei-Säure-Batterie liegt im normalen Zyklusbetrieb bei etwa 14,4 V bis 14,8 V (ca. 2,4 V bis 2,45 V pro Zelle). [1, 2]

    Für spezielle Ausgleichsladungen (Auffrischung bei Nassbatterien gegen Säureschichtung) kann sie kurzzeitig bis zu 15,0 V – 16,5 V betragen, was jedoch zu Gasung und Wasserverlust führt und bei geschlossenen Systemen (wie AGM oder Gel) vermieden werden muss. [1, 2, 3]



    Die Frage ist halt: ob sie komplett am Ende ist (und das hört sich für mich zumindest so an) - 13.8V sollten für Bleisäure eigentlich völlig ausreichend sein, denn wenn sie (ohne Ladespannung) rund 12.6V halten kann, ist sie voll. Also solltest du nach 1-2 Stunden Laden, die Batterie mal für 1-2 Stunden ruhen lassen und dann mit einem Voltmeter/Multimeter messen - und falls du siehst, dass die Batterie die Spannung nicht mehr halten kann (also unter 12V fällt - und Stunde um Stunde tiefer), dann hilft auch das Laden nichts (das Pferd ist tot ;-)) - vielleicht als Notfall für kurze Strecken (weit würde ich damit nicht fahren) ;)


    Die Ladesteuerung wird halt verwirrt sein, wenn es ladet - und aber merkt, dass die Spannung nach dem Ladevorgang nicht gehalten werden kann... dann schaltet es irgendwann ab (ist zumindest anzunehmen).


    Ich glaub nicht, dass die 13.8V verantwortlich sind - es war einfach eine komplett falsche Entscheidung in ein E-Auto als Versorgereinheit eine Starterbatterie zu verbauen - keine Ahnung, was sie sich dabei gedacht haben - vielleicht weil sie halt leicht verfügbar/tauschbar sind. Es wäre vielleicht auch noch akzeptabel, wenn man nicht (wie wir ;-)) Overdrive und anderes laufen hat - da entladet das Ding einfach viel zu schnell. Hat ja einen Grund, warum in den neueren Modellen eine LFP werksseitig verbaut wurde (diese Probleme, laufend, haben ja immer nur wir mit dem alten Modell ;-)). Sehe auch, dass in dem anderen Forum jemand eine LFP eingebaut hat (Kings) - hatte ich auch damals gesehen, aber die nur in Australien gefunden.


    Hoffen wir, dass die LFP bald kommt, und eine stabile Halterung gefunden wird (Stahlblechwinkel passen auch - sicherheitshalber vielleicht gleich 2 für die zwei Seiten, wo sonst keine Begrenzung da ist - achte nur darauf, dass die Auflagefläche für die GreenCell eben ist (damit sie nicht durch die Schraubenköpfe beschädigt wird) - aber ob du da Senkschrauben nimmst, oder noch eine Platte reinlegst; oder Distanzplättchen... viele Wege führen nach Rom)... muss für die erste Version ja nicht perfekt sein - Hauptsache das Ding läuft wieder (und das wird es, würde immer noch wetten) ;)


    Ja und ich sollte meine LFP auch mal mit 14.6V laden fürs Top-Balancing. Hab sie ja schon seit fast einem Jahr drin und noch nie gemacht (ohne Auswirkung - Kapazität seit Tag 1 komplett unverändert - aber es stimmt schon, das ist ja kein Aufwand und die 4 Zellen sollten nicht aus der Reihe tanzen).

    Mit der 12V Batterie reitest du ein totes Pferd - so wie sich das anhört. Das deckt sich ja auch mit dem zeitlichen Verlauf: vor einigen Wochen waren schon die sehr häufigen Nachladungen sichtbar, die Overdrive aufgezeichnet hat (zusätzlich hatte dieser Batterietester offenbar viel Strom gezogen). Dann gings einige Wochen mit Überbrücken oder extern nachladen. Irgendwann ist der Widerstand zu groß und das Steuergerät verweigert das Laden (und eine tote Batterie extern zu laden wird auch nichts am Zustand der Batterie ändern):


    > Und immer wenn ich die externe Batterie abgeklemmt habe ist das Auto ausgegangen.


    Bevor du jetzt OTA Downgrade machst, in die Werkstatt fährst oder andere aufwändige Maßnahmen: bau die Batterie aus (!!!) und schließe eine (wissentlich) intakte 12V Batterie an (falls zu groß, einfach mit Starterkabeln neben das Auto stellen). Mit der Parallelschaltung des Überbrückens zieht die tote Batterie die intakte auch in den Keller. Wenn sich das Auto in diesem Zustand ganz normal starten lässt (auch am nächsten Tag), und nichts ausfällt, dann ist es die wahrscheinlichste Ursache, die 12V Batterie, die schon seit Wochen Symptome zeigt.


    Wenn die LFP hoffentlich Mo. oder Di. kommt, kannst du vor dem "finalen" Einbau mit Halterung vielleicht eine Übergangslösung mit Gurten bauen (die "italienische" Variante von Bandini) - immer kontrollieren, ob das auch hält und nichts verrutscht, bis die Halterung fertig ist.


    Ich würde eine große Summe wetten, dass alles in Ordnung ist, bloß die 12V Bleibatterie nun gänzlich am Ende (fürchte nur, es wird niemand auf etwas anderes wetten ;-))...


    PS.: falls du das Auto brauchst, würde ich mir notfalls halt noch eine möglichst billige passende 12V Bleibatterie holen - dann hast du mit dem LFP Einbau keinen Stress und kannst die Batterie als Backup Batterie ja aufheben...

    Die ist aus Messing (hatte ich gerade herumliegen in der passenden Größe). Kupfer (teuer) oder Aluminium (unbeschichtet!) wären bessere Leiter, aber auf die Distanz und mit der Breite leitet fast jedes Metall gut genug:

    https://www.hifi-today.de/wp-content/uploads/2016/11/Leitfaehigkeit_Metalle_830x658.jpg

    PS.: wenn keine leitbare Schiene zur Hand ist (die in meinem Fall zugleich die Stütze und Leiter ist), kann natürlich auch eine nicht-leitende Schiene verwendet werden, und darauf ein übliches Kupferkabel fixiert werden...

    Ja, danke, mich hat die Neugier gepackt und ich habe nachgesehen - Blei-Säure wäre tatsächlich sehr seltsam gewesen. Das heißt, ich habe das gleiche Problem wie du :). Egal, ich werde ihn zur Sicherheit ebenfalls in kontinuierlichen Abständen balancieren, kann nie schaden.

    Bei zwei Stunden Ladezeit würde ich mir keine Gedanken machen, und schon gar nicht bei der Ladespannung. Vielleicht ist wirklich dein Akku ziemlich hinüber. Was ich immer noch seltsam finde, dein Diagramm zeigt einen SOC von 96%.......ist der 12V-Charger offenbar tatsächlich auf 13,8V Ladeschlussspannung begrenzt?


    Und danke für die Auskunft, LFP, ich bin beruhigt, kein Blei im Innenraum.

    Welches Android läuft am 2025er Modell; noch das alte oder schon die EVO Version... für den ersten Fall könnte Overdrive installiert werden - so könnte man sehen, ob er auch mal 14.6V anlegt (diese Batterietracker, auch wenn ich sie nicht mag, wären auch eine Option).

    Der SOC 96% oben bezieht sich auf den HV Akku... bei der 12V wird nur die Spannung angezeigt.


    Zwei Stunden Ladezeit hatte ich früher auch öfters (manchmal länger)... da die Batterie offenbar schon sehr tief entladen war, wird die Ladeelektronik evtl. auch entsprechend reagieren.