Beiträge von welcome444

    Hallo, ich nutze Android Auto nicht. Ich nutze das im Auto installierte Google Maps. Dabei geht bei mir das Headup, wenn die Navigation aktiv ist. Wir tasten uns beim Entladen auch an das vertretbare Minimum ran. Unter 10 % bin ich noch nicht gegangen. Bis 5 Prozent sollte es aber eher kein Problem sein.

    Wir sind bis heute 4020 km mit dem EVO gefahren und der kumulierte Energieverbrauch liegt bei 16,7 kw-h/100km (laut BYD App). Dieser Wert beinhaltet den Fahrantrieb, die Klimaanlage, die komplette Bordelektronik, die Akku-Temperierung und die Rückgewinnung von Energie aus der Rekuperation. Unberücksichtigt bleiben die Ladeverluste, Im relativen Sinne verbraucht uns der EVO gemessen an der Leistung, dem Allrad und dem Gewicht nicht zuviel. Wir stellen jedoch fest, dass unser Fahrverhalten, die Topographie und der Charakter der jeweiligen Fahrtstrecken sich spürbar auf den jeweiligen Streckenverbrauch auswirken. An der Vielfalt der Umstände, die den Verbrauch beeinflussen, wird meines Erachtens sichtbar, wie schwierig die Vergleiche von Kurzzeitverbräuchen sind. Belastbare Vergleiche zu anderen Elektrofahrzeugen kann ich aus eigener Erfahrung / Nutzung nicht ziehen, da der EVO unser erstes Elektrofahrzeug ist,

    Meine Erfahrungen incl. der Rückfahrt zu der zitierten Urlaubsfahrt an den Gardasee und zurück nach Hause über die Brennerautobahn:

    - Gesamtfahrstrecke 1 550 km (davon ca. 1250 km Autobahn und 300 km Landstrassen)

    - Gesamtverbrauch incl. den Ladeverlusten = 352 kw/h = 22,7 kw/h auf 100 km

    - die längste von uns gefahrene Strecke auf der BAB von Inntal Ost bis nach Hause ca. 340 km überwiegend Autobahn. Wir sind mit 17 Prozent Restladung zu Hause angekommen. Bei einer Reisegeschwindigkeit von 110 km/h sind 400 km Reichweite bei BAB Fahrten drin, wenn keine besonderen toopgraphische Gegebenheiten vorhanden sind

    - wir haben überwiegend an Schnellladestationen von EnBW und SMATRICS (EnBW Italien) für 35 Cent laden können. Hat alles sehr gut geklappt

    - das nächste Mal haben wir dann noch eine Ladekarte von Electroverse dabei

    - an den italienischen Automaten (nicht EnBW) ging es nur mit der Ladekarte von EnBW. Mit der App von EnBW und Maingau hat es nicht geklappt. Mein Tip deshalb immer Ladekarten dabei haben

    - bei der Hinfahrt hatte ich noch OTA V1.2.0 installiert - SOC in Google Maps ging überhaupt nicht korrekt - in Italien OTA V1.3.0 eingespielt - auf der Rückfahrt hat es mit der SOC in Google Maps in Android Automotive hervorragend funktioniert. Daten wurden in Verbindung zu dem Boardcomputer des Fahrzeugs regelmässig korrekt akutalisiert und einberechnet


    Ich muss Schluss machen, da der Erfahrungsbericht sonst viel zu lang wird. Ich beantworte bei Bedarf gerne Fragen. Freut Euch auf die Urlaubsfahrt mit dem EVO :)

    Also ich kann nicht meckern über die Reichweite. 🤔

    Hab ihn zwar noch nicht lange, aber die zwei Mal, wo ich den Akku nun runter gefahren habe, hatte ich Reichweite 450-470km.

    Ich fahre viel Überland, viel Stadt, weniger Autobahn.

    Erst jetzt, wo es so heiß ist, hab einen Verbrauch von über 14,5kwh.

    Erschreckt mich die letzten zwei Tage sogar, wo der herkommt, weil ich bin kaum gefahren. Aber wahrscheinlich genau deshalb. 🤭 Ist bei der Hitze nie richtig in die Gänge gekommen.

    Ich kann nach aktuell 3128 gefahrenen Kilometern die Erfahrungen von Cora bestätigen. Sofern keine Autobahn dabei ist, kommen wir rechnerisch im täglichen Betrieb ohne Probleme auf die angegebenen 475 km. Wir reizen den Akku aber nicht bis zu 0 Prozent aus. Langsam tasten wir uns an die 10 Prozent Grenze ran. Auf der BAB haben wir bei ca. 110 km/h einen Durchschnittsverbrauch von ca. 18,5 kw/h. Wir werden dieser Tage eine Fahrt über ca. 350 km ohne Nachladen machen. Sollte reichen. Dann haben wir noch um die 10 Prozent beim Laden drin. Weiter runter riskieren wir nicht. Wir sind mit den Reichweiten zufrieden. Bislang bestätigen sich alle Angaben von BYD aus dem Verkaufsprospekt.

    Tja, vielleicht tragen wir mit manchem Beitrag in diesem Forum dazu bei, den EVO in ein eher schlechtes Licht zu stellen. Per se glaube ich nicht, dass dies gewollt ist. Wir neigen halt gerne dazu, dass zu schreiben, was gerade vermeintlich oder tatsächlich nicht oder noch nicht geht. Wir fahren das Auto nun schon knappe 5 Wochen und sind bei ca. 3 000 gefahrenen Kilometern. Die sicherheitsrelevanten Bedienelemente haben wir im Griff. Wir lernen jedoch auch noch quasi jeden Tag spannende Neuheiten dazu. Das Fahrzeug und die Software sind unglaublich vielseitig und in einzelnen Details noch nicht gänzlich ausgereift. Wir sind da jedoch sehr optimistisch und erfreuen uns nach wie vor an dem Auto. :)

    Ladeverluste könnnten meines Erachtens durch die jeweilige Ladestation dokumentiert werden. Beim "Handshake" zwischen Ladestation und EVO werden u.a. die Informationen zur Akku Grösse als auch zum Ladezustand von der Ladestation erhoben. Die Ladestation dokumentiert dann die in Richtung Fahrzeug abgegebene Energiemenge zur Abrechnung. Auf der digitalen Abrechnung des Ladesäuleninhabers sollte dann noch die vorgenannten Daten stehen. Wäre dann sicherlich auch kein Problen die Software zu zu programmieren, dass die Ladeverluste ausgerechnet und dargestellt werden. Bezahlt werden muss natürlich der Bruttowert vor Ladeverluste. Ich persönlich brauche die Daten nicht unbedingt. Das Auto ist gekauft und meine Entscheidung steht für die nächsten Jahre. Insofern konzentriere ich mich auf die Sachen, die beeinflussbar sind und mir nach meinen eigenen Vorstellungen Vorteile verschaffen bzw. meine Wünsche erfüllen. Vielleicht gib es bei anderen Herstellern und/oder Modellen Informationsdarstellungen, die über die Infolage vom EVO gehen. Dann kann man ja bei Bedarf darauf beim Support von BYD hinweisen.

    BYD Auto ist in Verbindung mit dem neuen Atto 3 EVO die richtige App. Ich habe sie auch vorher installiert. Etwas damit anfangen kann man aber erst, wenn das Fahrzeug vom Verkäufer angemeldet ist und Du die FIN hast. Ob das mit dem alten Atto 3 geht, kann ich nicht sagen. Ich nutze ein iPhone 16 und es klappt alles einwandfrei.

    Es gibt schon möglichkeiten den genauen Verbrauch zu ermitteln, das Fahrzeug selbst wird nie die Ladeverluste berechnen können, ein jeder kann, sofern er sich mit Z.B. Excel auskennt, das ganze selber ermitteln können. Und meines erachtens sind das die genauesten Daten. Aber jeder so wie er meint.......

    Ich persönlich habe bezüglich der Informationsanzeigen von BYD im Boardcomputer kein Änderungsbedarf. Für mich ist die wichtigste Information die noch vorhandene Reichweite bis zum nächsten Laden. In Excel kann man bei Bedarf (quasi Datenbankfunktion) nur die Daten eintragen, die BYD auch preisgibt. Da wird in den Anzeigen nicht alles im Detail dargestellt. Genannt seien z.B. der Verbrauchsanteil der Klimatisierung oder das Zurückgewinnen von Energie durch Rekuperation und/oder einer Vielzahl anderer Stromverbraucher. Mir fehlen diese Infos jedoch nicht.

    Ich bin bislang knappe 3 000 km mit dem EVO gefahren und es handelt sich um mein erstes E-Auto. Im Kontext mit der Fragestellung befasse ich mich auch mit der Frage, wie ich zu belastbaren Energieverbräuchen und "klugen" Fahrweisen komme. In der BYD App als auch in den Fahrzeugeinstellungen gibt es dazu Informationen. Um diese richtig zu deuten sollte man aber wissen, was in den angezeigten Energieverbräuchen beinhaltet ist. Beeinhaltet sind

    • Der Strom, den die Elektromotoren während der Fahrt aus der Batterie ziehen.
    • Der Verbrauch der Heizung und Klimaanlage, während der Fahrt
    • Die Verrechnung mit der Rekuperation (Bremsenergie, die zurück in den Akku fließt)

    Ein reiner Fahrverbrauch konnte ich bislang nur in etwa annehmen, selbst wenn ich TRIP A und/oder B verwende. Hinzu kommen ja noch die Ladeverluste. Ich denke, bevor man einen Funktionswunsch an den Support von BYD heranträgt, ist es wichtig genau zu definieren, welche Information das System liefern soll. Der Zweck bleibt dann in der Auslegung des Nutzers.


    Ansonsten kann ich aus der Praxis berichten, dass ein "Gasfuss" sehr schnell und deutlich vom Boardcomputer angezeigt wird. Bei 110 km/h ca. 18,5 kw/h und bei 200 wahrscheinlich deutlich über 30 kw/h. Die Unterschiede im Verbrauch treten beim E-Auto in Verbindung mit der individuellen Fahrweise viel drastischer zu Tage, wie dies bei einem Verbrenner der Fall ist. Hinzu kommt ja auch noch, dass die Witterungs- und Wetterverhältnisse ihren Teil dazu beitragen. Wenn ich die mögliche Beschleunigung des Excellence von 3,9 sec auf 100 nutze, geht da meines Erachtens physikalisch nachvollziehbar eine Menge Energie drauf. Ist aber ein phantastisches Erlebnis. So ein Auto bin ich in ca. 50 Jahren zuvor nie gefahren.