Ladekabel für CEE 380V (Kraftstrom) - wer nutzt das daheim?

  • Diese mobile Ladestation ("Wallbox") funktioniert gut.
    Kollege nutzt die regelmäßig:
    https://www.amazon.de/dp/B0FXH4FG2Z


    Nachteil:
    Keine Umschaltung 1phasig zu 3 phasig, also nur entweder oder.


    CEE16A sollte schon mit RCD und LS entsprechend abgesichert sein.
    Bei wenig Platz im Zählerschrank oder Unterverteilung und im Ladeziegel/Wallbox integrierten DC Schutz bspw. dieser TYP A RCBO gut:
    https://new.abb.com/products/d…6140R1164/ds203nc-c16-a30


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  • Ich denke mindestens 4mm2 wäre sicherer. Wenn die Batterie leer ist, dauert der Ladevorgang 7-8 Stunden. Bei 2,5 mm2 könnten die Leitungen schon heiss werden. Ich habe zur ersten Wallbox 10mm2 und von der ersten zum zweiten 6mm2 verlegt, damit ich später ggf. auch mit 22kW laden kann. Meine Wallboxen können nämlich 22kW laden. Es gibt ja mittlerweile auch Elektroautos, die mit 22kW laden können.

    meine ZOE konnte 22KW und da brauchst du min 6mm² oder größer, interessant wäre die Entfernung vom Verteilerkasten bis zur CEE Steckdose und die größe der CEE Steckdose 16A, 32A, weil ein 32A Stecker passt nicht in die 16A Dose, ein FI ist zwingend Notwendig also ohne Elektrofachkraft würd ich es nicht tun.

    BYD Atto 3 EVO Excellence Atlantis Blue und Beige Innenausstattung

  • Für eine 11kW Wallbox die mit 3x16A abgesichert wird ist eine 2,5mm² Leitung ausreichend, zumindest bis zu einer Länge von rund 50m.

    Gerade darum geht es ja wahrscheinlich keine neue Leitung legen zu müssen, was oft auch nicht ohne großen Aufwand möglich ist.


    Gruß Jens

    bist du da dir sicher? meine 6mm² auf ca 30m wurden schon Handwarm bei 20A pro Phase und nach 5 Std, ich wäre vorsichtig mit solchen Aussagen, zumal deine Verluste sich enorm vervielfältigen würden

    BYD Atto 3 EVO Excellence Atlantis Blue und Beige Innenausstattung

  • Natürlich wird ein Elektriker immer auf die absolut sichere Seite gehen. Und wenn genügend Geld da ist, dann gerne ausgeben.

    Aber:

    - Es ist möglich den Ladestrom zu begrenzen—.

    - Eine 5x2,5 wird halt wärmer / erhöht den Leitungsverlust.

    - Außer es ist eine sehr alte brüchige Leitung ist die 5x2,5 trotzdem mit (16A abgesichert) sicher.

    - Es gibt jede Menge mobile CEE - Wallboxen mit integriertem FI

  • Es kommt ja auf Leitungslänge und Verlegeart an.
    Hier vor Ort ist bei einer Leitungslänge von 15 Metern und der Verlegeart Aufputz im Keller (Verlegeart C) 2,5 mm² Querschnitt absolut ausreichend für eine 11 kW Wallbox.

    Spannungsverlust liegt bei 0,9%. Die 3% Spannungsverlust werden rechnerisch bei 60m 2,5mm² erreicht.
    Wichtiger wäre aber der reale Schleifenwiderstand, um Abschaltung im harten Kurzschlussfall sicherzustellen.

    Wenn jemand eine neue Leitung legt, dann würde ich zumindest 4mm² für die 11kW und 6mm² für 22kW oder 2x11kW verlegen.
    Ein BEV ist eine thermische Dauerlast über viele Stunden.
    Größere Querschnitte bieten hier einfach mehr thermische Reserve, das Kabel bleibt kühl, altert langsamer und man minimiert die bezahlten Ladeverluste im Kabel.

    20A pro Phase

    Ist dann aber keine 11kW Wallbox?
    Handwarm ist übrigens vollkommen in Ordnung.

  • Sneard

    "Ist dann aber keine 11kW Wallbox?

    Handwarm ist übrigens vollkommen in Ordnung."

    Nein ist eine 22KW Wallbox gedrosselt und dazu noch Mobil. Ich konnte verschiedene Leistungsstufen einstellen und hab halt Probiert. 22KW war nicht möglich wenn meine Frau noch gleichzeitig gekocht hat flog der Selektive 32A vor dem Zähler. Leitung Handwarm ist zwar ok, aber ich fand die Leistungsverluste einfach zu hoch somit hab ich nach Vorschrift mit 11KW geladen da war alles ok.


    Ich empfehle Trotzdem eine Elektrofachkraft bei der Installation und Inbetriebnahme einer Wallbox hinzu zu Ziehen. Da ich selber Elektriker bin, brauchte ich das nicht, nur zur Abnahme kam ein Meister und nahm die Wallbox ab, da zu dem Zeitpunkt eine Förderung bestand und ohne Abnahme ich diese Förderung nicht bekommen hätte.

    BYD Atto 3 EVO Excellence Atlantis Blue und Beige Innenausstattung

  • Noch ein Hinweis.

    Beim Fehler im 3-phasigen onboatd-Lader können sich Gleichfehlerströme auf der Wechselstromseite einstellen.

    Hier sollte es kein normaler RCD (Typ A) sondern ein allstromsensitiver RCD (Typ B oder B+) sein, da er diese Gleichfehlerströme erkennen muss und von diesen in seiner Wirkungsweise nicht negativ beeinflusst werden darf.

  • Würde immer empfehlen die entsprechenden Montageanweisungen der Hersteller zu beachten.

    Die allermeisten Ladeziegel/Wallboxen haben integrierten DC Schutz.
    Dementsprechend reicht dort dann TYP A.

    go-e schreibt bspw. folgendes:
    Der go-e Charger ist mit einem DC-Schutzmodul ausgestattet, das die Hausinstallation vor möglichen DC-Fehlerströmen schützt, die durch ein Elektroauto verursacht werden könnten.

    Auf der Gebäudeseite muss ein FI Schutzschalter Typ A und ein Leitungsschutzschalter installiert werden. Der go-e Charger bietet auch einen zusätzlichen Schutz gegen AC-Fehler (6 mA DC, 20 mA AC).

  • nobby

    wie hoch genau waren die Leistungsverluste?

    Wenn ich das mit deinen Werten nachrechne Länge=30m, Stromstärke=20A, Querschnitt=6mm² komme ich auf eine Verlustleistung von 0,102kW würde heißen an einem 24h-Tag gehen maximal 2,448kWh verloren was unter 1€ entspricht. Da man im normalfall nur 5-8h lädt reden wir von 0,51-0,816kWh Verlust.

    Somit sind die Ladeverluste am Auto selbst durch Gleichrichter, Steuergeräte, usw. deutlich höher, diese kann man aber reduzieren indem man schneller (bspw. statt mit 11kW mit 22kW AC-Laden) lädt.



    Rechenweg:

    R(Leitung)=(56m(ohm*mm²)*30m)/6mm²=0,085Ohm

    Pv=3*20A²*0,085Ohm=102W

    BYD Atto 3 Evo Excellence bestellt und geduldig am warten.

    2 Mal editiert, zuletzt von Beni501 ()