Beiträge von thoreau1

    Nur hat ein Käufer geschrieben, dass die Batterie keine Heizung hat. Haben den andere eine eingebaute Heizung?


    https://www.amazon.de/dp/B0DN26CX8N

    Ja, es gibt LiFePo4, die eine eingebaute Heizung haben, was aber nach meinem Dafürhalten ein Marketing-Schmäh ist, weil die Heizpads meist an der Innenseite der Außenwand liegen und denn Zellkern in einer akzeptablen Zeit niemals erreichen. Da ist es schon besser, den Akku durch Entnahme zu erwärmen, denn das funktioniert von innen.


    * Unsere Seite enthält Affiliate-Links, für die unser Forum möglicherweise eine Vergütung bekommt.

    Korrekt. Weil die Innenwiderstände der Batterien zu hoch waren. Daran haben die Batterieforscher bei allen Herstellern gearbeitet, so das das jetzt eben möglich ist. Wie gesagt, es ist ja nicht nur BYD.

    Na ja, der Innenwiderstand des LifePo4-Akku war immer schon niedrig, denn ein LiFePo4 nimmt, was er kriegen kann, da kennt er kein Pardon, nur sollte er halt mit dem BMS auf max. 1C begrenzt werden, weil mehr der Zellchemie des Akkus auf Dauer nicht gut tut. Ich habe vor ca. 12 Jahren einen 600Ah-Akku mit LiFePo4-Zellen selbst gebaut (2x300A parallel, das sind entnehmbare 8kWh), also mit Elektronik, Hochstromralais, Balancer und was da halt sonst noch dazugehört. Der Akku läuft seitdem wie am ersten Tag, obwohl ich doch des Öfteren Stromentnahmen von 200 - 250A habe. Ich habe vor zwei Jahren das letzte Mal die Kapazität gemessen, da war er immer noch bei 95%. Man muss halt nur pfleglich mit ihm umgehen.


    Genau wegen LiFePo4 habe ich mich für BYD entschieden....Tessla wäre auch eine Möglichkeit gewesen, aber den wollte ich mit Sicherheit nicht sponsern.


    Aber es stimmt, BYD hat angegeben, durch die Beimengung von Mangan konnte der Innenwiderstand noch einmal gesenkt werden.


    Edit: Mir fällt auf, wir sind schon sehr abseits der Themenerstellung - daher an alle anderen, entschuldigt bitte den off topic Ausrutscher.

    Schau dir einfach die 1500 kw Charger von BYD an. Die Blade2 ist auch LiFePo4, die älteren können das aber nicht. Ich rede von allen Batterien die Minimum 10c (10 mal pro Stunde Aufladen) können. Das können ja mittlerweile die Akkus von 5 Herstellern und einige weitere sind angekündigt.

    Ich habe mir die Datenblätter der Blade 2.0 angesehen, da wurde Mangan hinzugefügt, weshalb laut BYD unter anderem dieser bedeutende Sprung mit der Steigerung auf 3,8V/Zelle und die Anhebung der Energiedichte auf 210Wh/kg vollzogen werden konnte, weshalb es sich genau genommen jetzt nicht mehr um eine LiFePo4, sondern um eine LiMFePo4 handelt. Das mag alles möglich sein, ich habe da keine Zweifel daran, BYD ist nicht umsonst führender Akku-Hersteller. Und wenn sie dabei die Sicherheit der LifePo4 Technik bei den neuen Akkus mit Mangan mitnehmen können, wird das vermutlich die Zukunft der EV revolutionieren.


    Aber, um jetzt wieder auf meinen eingangs erwähnten Einwand zu kommen: Genau, die jetzige Akku-Technik kann das nicht einmal annähernd, weshalb ich bei Ladungsströmen jenseit der 150kW skeptisch bin, weil die jetzige Generation von LifePo4 eben 0,5 - 1C max. an Ladeströmen auf Dauer vertragen.


    Auch bin ich ein bisschen irritiert, dass Ströme von 1,88kA (das sind 1.880A [sic!]) so einfach gehändelt werden können? Bei derartigen Strömen ist echt was los im System und ich bin echt gespannt, wie sich das entwickelt. Und weil kappo das Elektrodenschweißen erwähnte, da reden wir von etwa max. 300A, das ist eher leichter zu handhaben, das kann mein Wohnmobil auch fast :-).

    Aber das sind schon heftige Selbstbehalte. Bei meiner Probefahrt stand auf dem Leihvertrag ein Betrag von 600,-- €uro, was ich schon für übertrieben fand. Aber in Deutschland bis 5.000,- €uro?


    Meine Herren, das ist schon mehr als heftig. Und wenn ich dann noch lese von 17% Akku-Ladung.......das ist vom Autohaus schon sehr mutig, einen Unbedarften mit diesem SOC loszuschicken.


    Das mit dem Führerschein ist klar, sind sie doch verantwortlich dafür, sich davon zu überzeugen, dass du überhaupt einen Führerschein hast. Ich hatte bei dem Händler, der die GPS-Reparatur durchführte, innerhalb von drei Wochen zwei Leihfahrzeuge und sie kopierten jedesmal meinen Führerschein. Das ist durchaus verständlich.

    Das Thema erledigt sich aber wenn 10C+ Batterien verwendet werden. Dann ist eine Ladung mit 400KW für den Akku wie langsamladen. Da hast Du dann auch keine Ladekurve mehr, weil die Ladeleistung komplett unter der Maximalleistung ( über 1200 KW) liegt. Siehe Denza Z9GT da ist die 400KW Ladelinie eine gerae bei 400kw und das ist sowas von ausreichend!

    Wir sprechen aber schon von den jetzigen Gegebenheiten, dh. von den momentan in den Fahrzeugen verbauten Akkus der LiFePo4-Technik? Ich spreche und schreibe vom jetzigen Stand der Technik, sowohl 400 als auch 800V und der Systembelastung von 200 - 300A.


    Es kann jeder sein Ladeverhalten so anlegen, wie er glaubt, dass es für ihn stimmig ist und habe diesbezüglich nur einen kleinen Einwand gemacht.


    Ich habe mir die Ankündigungen des von dir genannten Fahrzeuges angesehen, da wird von 1,5MW theoretischer Ladeleistung gesprochen, und das Ganze bei 800V Betriebsspannung. Bei dieser Betriebsspannung kann sich jeder selbst nach URI (I=P/U) den Ladestrom ausrechnen, da fließen dann Ströme jenseits von 1,8kA. Kannst du dir ungefähr vorstellen in welcher Dimension die Kabel bei derartigen Stromstärken konfektioniert werden müssten? Egal, lassen wir uns überraschen, BYD ist nicht umsonst führender Akku-Produzent in der Welt.

    Ich habe das letzte Update seit dem 2.9. installiert, seitdem oftmalig die App abgefragt. Bis jetzt läuft alles einwandfrei und ich bekam immer sogleich Verbindung und konnte auch immer starten. Vers. 2.3.0

    Für LifePo4 bedeutet schonendes Laden mit Ladeströmen von 0,5 - 1C. Extreme Hochstrombelastungen, egal, ob beim Laden oder Entladen, beschleunigen die Degradation erheblich. So viel zum "geringeren" Problem.


    Zudem ist es so, dass Akkus bei Kälte beim Laden zwar vorher einen Erwärmungsprozess durchlaufen, nur stellt sich für mich die Frage, ob denn die Kerntemperatur des Akkus bei Ladebeginn tatsächlich über die ominöse Grenze von 0 Grad kommt, wenn draußen Minusstemperaturen herrschen, Ich glaube nicht, dass die Temperatursensoren in den Zellkernen sitzen. Aber ich lasse mich diesbezüglich gerne berichtigen, falls ich da falsch liege.


    Es gibt einen Zellentyp, den man fast bedenkenlos bei unter 0 Grad laden kann, und der durchs Laden relativ schnell die Kerntemperatur erhöht - das sind jene mit Yttrium, wobei ich aber glaube zu wissen, dass hier Winston ein Monopol darauf hat und diese Zellen ziemlich teuer sind.


    Ich meine, nicht alle Nutzer können sich vorstellen, was Ströme jenseits von 200, 300A so anstellen können, da ist schon ordentlich was im System los, das betrifft alle Kontakte, Kabel, Sicherungen, auch Hochstromrelais und hat nicht nur mit der Temperatur zu tun. Diese extrem hohen Ströme fließen ja nicht nur zwei, drei Minuten, sondern doch ein bisschen länger.


    Daher ist nach meinem Dafürhalten der Run auf noch schnellere Ladegeschwindigkeiten für die Lebensdauer des Akkus und auch im Hinblick auf das gesamte System kontraproduktiv. Ich bleibe da lieber hauptsächlich bei meinen 11kW, das sind rund 0,2C und bei weiteren Reisen kann man ja einmal DC Laden, die paar Mal machen das Kraut auch nicht fett. Darum ist es meiner Meinung nach auch gut, dass der ältere ATTO3 mit bis maximal rund 80kW geladen werden kann, was etwa bei der 1,3C-Marke liegt.


    Das sind aber nur meine 5ct.

    Na ja, wenn die Betriebsspannung von 400 auf 800V angehoben wird, es um 25% mehr Kapazität gibt und die Peak-Leistung signifikant erhöht wurde, dann sind das schon bedeutende technische Neuerungen zum Vormodell.

    Ich rede ja nicht vom Facelifting oder dem kleinen Rundherum bei Ausstattungsverbesserungen.


    Was übrigens die Ladegeschwindigkeit anbelangt, bin ich doch etwas skeptisch, denn auch noch so geile Technik kann die Physik nicht aushebeln und der Akku wird durch Zuführung von Leistung jenseits der 150kW doch gestresst. Wenn man es ab und zu macht, vermutlich kein Problem, wenn aber ständig so geladen wird, dürfte das schon negativen Einfluss auf den Akku haben. Gleiches gilt aber auch bei der Entnahme, wenn die Spitzenleistung überbordend gefordert wird. Ich weiß schon, dass hier das BMS bei Überforderung begrenzend eingreift, aber besonders gut tut das dem Akku auch nicht. LiFePo4 ist eine seit Jahren bewährte Akkutechnik (genau deswegen habe ich mich für BYD entschieden), die außerdem in vielen Belangen ziemlich gutmütig ist - aber auch die kann man an den Rand des Machbaren führen.

    Aber gerade die E-Fahrzeug-Branche überholt sich doch fast jeden Tag selbst, hier wird der technische Fortschritt sehr stark sichtbar, und kaum hat man ein Fahrzeug gekauft, ist es auch schon veraltet. Ich denke, das wird sich erst mit einiger Zeit einpendeln. Dass die Chinesen den Markt vor sich hertreiben, ist deutlich sichtbar - sowohl technisch als auch preislich. VW hat jetzt einen selbsternannten Meilenstein mit dem Polo ID gefeiert, sind aber nicht nur preislich veraltet, sondern auch an den Sonderkosten für Freischaltungen hängen geblieben. Offenbar hat das Management momentan noch nichts dazu gelernt. Abos und Freischaltkosten sind Kaufkiller.


    Sosehr die deutsche Automobilindustrie den Verbrennermarkt dominierte, so sehr laufen sie im EV-Bereich mit Abstand hinten nach.