Die externen Autobatterieladegeräte scheinen, laut Produktbild, auch mit 13,8V zu laden.
Nachtrag: Ich habe den Hersteller Kraftmax angerufen und er meinte, dass das Ladegerät bis 14,6V lädt und das sei auch für Bleibatterien standard.
Das mit den 13,8V ist schon klar, das ist eine normale Ladespannung bzw. auch Erhaltungsspannung, aber es ging ja um die Ladeschlussspannung, und ich war erstaunt, dass dein Diagramm niemals von den 13,8V wegging. Das mit den 14,6 gilt aber nicht für Blei-Säure, da gast der schon richtig aus.- Bei Blei-Gel ist die Spannung okay und für AGM, also Blei-Vlies wären 14,8V ideal. Wie gesagt, das ist immer die Ladeschlussspannung. mit so Aussagen, das sei standard, wäre ich vorsichtig, denn es klingt nicht nach viel, aber hier geht es tatsächlich um 1/10 V mehr oder weniger, das für die Lebensdauer ziemlich wichtig sein kann. Beim LFP-Akku geht es sogar um mV wenn die Zellen sich untereinander ausgleichen sollen.
Die 13.8V find ich auch komisch - sowie auch, dass schon ab 12.5V nachgeladen wird (sollte bei Blei-Akkus immerhin ca. 60% SOC bedeuten) - vielleicht wollte BYD hier die Range knapp halten: also für den Blei-Akku möglichst im schonenden Bereich (Balancing ist da ja nicht notwendig).
Was ich noch schräger finde (sofern es stimmt, was hier bei manchen Grafiken beim EVO gepostet wurde): da scheint die Ladespannung auch bei 13.8V zu liegen... wäre interessant, falls ein EVO User die Spannung trackt: ob der EVO zumindest gelegentlich auf 14.6V geht (alles andere wäre unverständlich).
Überpenibel zu sein kann ich verstehen (bei meinem 72V E-Bike Akku, bestehend aus 80 Li-Ion Zellen - also 20S4P punktverschweißt) schaue ich alle 2 Wochen, ob die Zellen noch in balance sind - und achte auf die Temperaturen beim Laden... das ist halt so ein Symptom, wenn man selbst etwas baut - und wenn man wochenlang an einem Projekt gearbeitet hat, dann ist es auch gut so
Die 200,- GreenCell (oder baugleiche) kann ich aber in 10 Jahren auch einfach nachkaufen - da bin ich entspannt
Ja, das wäre tatsächlich interessant, wegen der Eigenschaft der fast linearen Spannung und des exponentiellen Anstieges wird das nur eine geringe Zeitspanne so sein, deswegen wäre eine Messung über einen längeren Zeitraum aufschlussreich. Aber ich denke, da ja der Starterakku an keinem Batteriecomputer hängt, der mit der Zeit einen verfälschten SOC lieferte, wird das mit dem drei- oder viermal im Jahr extern zu balancieren ausreichend sein.