Nicht warten - sondern sich sinnvoll vorbereiten

  • Ich möchte diesen Thread eröffnen, da viele im Wartesaal sehr ungeduldig geworden sind. Möchte ich ein paar sinnvolle Tipps hier sammeln.


    Wenn Bundestrainer Jürgen Klopp eines perfektioniert hat, dann die radikale Fokussierung auf das, was er selbst in der Hand hat. Schiri-Pfiffe, Verletzungspech, Spielplan? Bringt nix, sich aufzuregen, einfach weiterarbeiten. Genau dasselbe predigen Typen wie Pep Guardiola an der Seitenlinie, aber auch Arnold Schwarzenegger oder Bill Gates, die alle auf diesen alten stoischen Grundsatz schwören:


    Verschwende keine Sekunde an Dinge, die du eh nicht beeinflussen kannst.


    Produktionsdaten, Schiffstransporte und Händler-Updates gehören genau in diese Kategorie. Wir können es nicht beschleunigen, aber wir können steuern, wie wir damit umgehen.

    Hier ein paar Dinge, die mir persönlich helfen, entspannt zu bleiben:

    • Schluss mit dem Dauer-Tracking: Das ständige Aktualisieren von Portalen, Händler-Mails oder Schiffstrackern macht einen nur mürbe. Setzt euch lieber einen festen Tag im Monat, an dem ihr kurz nachhakt – der Rest der Zeit bleibt lieferstressfrei.
    • Die Vorfreude produktiv nutzen: Kümmert euch ganz entspannt um die Dinge, die ihr vorbereiten könnt. Wallbox-Installation regeln, die besten Ladekarten bzw. Tarife raussuchen, Versicherungstarife checken oder schon mal passendes Zubehör auf die Wunschliste setzen.
    • Dem aktuellen Wagen noch etwas Liebe geben: Pflegt das jetzige Auto weiter und schließt innerlich nicht schon ab. Das spart am Ende Stress, wenn es an die Inzahlungnahme oder den Privatverkauf geht, und man fährt bis zum Tag X einfach entspannter.
    • Den Realitätscheck machen: Sobald der Frust über die Wartezeit hochkocht, kurz stoppen und fragen: Kann ich das Schiff oder das Werk gerade schneller machen? Nein. Also ablenken, raus an die frische Luft, Sport machen oder anderen Hobbys widmen.

    Am Ende rollt der Wagen genau dann auf den Hof, wenn er da ist, und mit ein bisschen Gelassenheit steigt die echte Vorfreude, statt der Puls.


    Hier bitte Tipps und weitere Aktivitäten posten, welche euch persönlich helfen stoisch warten zu können.

  • Ich begreife die Ungeduld mancher Forenmitglieder nicht.

    Wenn die angekündigte Lieferzeit 5 Monate beträgt, warum Frage ich dann nach 3 Monaten nach dem Verbleib des Autos?

    Wenn sich das Autohaus kurz vor Ablauf der Frist nicht meldet, habe ich doch bessere Karten als wenn ich dem Verkäufer auf den Geist gehe.....

  • Ich begreife die Ungeduld mancher Forenmitglieder nicht.

    Wenn die angekündigte Lieferzeit 5 Monate beträgt, warum Frage ich dann nach 3 Monaten nach dem Verbleib des Autos?

    Wenn sich das Autohaus kurz vor Ablauf der Frist nicht meldet, habe ich doch bessere Karten als wenn ich dem Verkäufer auf den Geist gehe.....

    So, bei mir steht tatsächlich als Liefertermin der 31.3.2026 im Vertrag, bestellt am 26.3.2026. Man hatte geglaubt schnell ein Fahrzeug für mich zu bekommen. Dann hieß es drei bis fünf Monate. Mittlerweile sind es mehr als sechs Monate und meine komplette Jahresplanung in bezug auf Fahrzeuge ist dahin. Mein Yeti hatte zum Bestelldatum frischen TÜV, jetzt natürlich auch nicht mehr.

    Und da soll man sich nicht ärgern?

  • So, bei mir steht tatsächlich als Liefertermin der 31.3.2026 im Vertrag, bestellt am 26.3.2026. Man hatte geglaubt schnell ein Fahrzeug für mich zu bekommen. Dann hieß es drei bis fünf Monate. Mittlerweile sind es mehr als sechs Monate und meine komplette Jahresplanung in bezug auf Fahrzeuge ist dahin. Mein Yeti hatte zum Bestelldatum frischen TÜV, jetzt natürlich auch nicht mehr.

    Und da soll man sich nicht ärgern?

    Wenn Du am 26.3. bestellt hast und der Wagen am 31.3. an Dich hätte ausgeliefert werden sollte, bedeutet dies doch, dass er zu 95 % bereits zu Deinem Bestelldatum beim Händler gewesen sein müsste. Schließlich hätte er ja noch aufbereitet werden müssen. Zumal zwischen 26.3. und 31.3. noch ein Wochenende liegt. Komische Zeitplanung......

  • Wenn Du am 26.3. bestellt hast und der Wagen am 31.3. an Dich hätte ausgeliefert werden sollte, bedeutet dies doch, dass er zu 95 % bereits zu Deinem Bestelldatum beim Händler gewesen sein müsste. Schließlich hätte er ja noch aufbereitet werden müssen. Zumal zwischen 26.3. und 31.3. noch ein Wochenende liegt. Komische Zeitplanung......

    Der Händler hatte völlig falsche Vorstellungen von der Verfügbarkeit der Fahrzeuge. Ich denke auch, dass Attos für Flotten und Firmenbestellungen abgezweigt wurden, aber die Wahrheit wirst du nie erfahren.

  • Ich begreife die Ungeduld mancher Forenmitglieder nicht.

    Wenn die angekündigte Lieferzeit 5 Monate beträgt, warum Frage ich dann nach 3 Monaten nach dem Verbleib des Autos?

    Du weißt doch, Gras wächst schneller wenn man daran zieht........ :S

    • Schluss mit dem Dauer-Tracking: Das ständige Aktualisieren von Portalen, Händler-Mails oder Schiffstrackern macht einen nur mürbe. Setzt euch lieber einen festen Tag im Monat, an dem ihr kurz nachhakt – der Rest der Zeit bleibt lieferstressfrei.
    • Die Vorfreude produktiv nutzen: Kümmert euch ganz entspannt um die Dinge, die ihr vorbereiten könnt. Wallbox-Installation regeln, die besten Ladekarten bzw. Tarife raussuchen, Versicherungstarife checken oder schon mal passendes Zubehör auf die Wunschliste setzen.

    Diese Punkte kann ich zu 100% bestätigen.

    Ich hatte mein voriges Auto im April durch einen Wildunfall verloren und war auf eine kurze Lieferzeit angewiesen.

    Darum war ich froh, ein Auto aus einer Vorlaufbestellung zu bekommen.

    Trotzdem habe ich täglich nach den Schiffen getrackt. Leider wurden sie dadurch auch nicht schneller.

    Nützt ja sowie so nichts, da man nicht weiß, ob das Auto auch an Bord ist.

    Einziges Ergebnis waren meine Gedankenspiele, die mich negativ beeinflusst haben.

    Habe dann das Schiffs-Tracking aufgegeben - leider gibt es ja hier die passende Kategorie.

    Ich werde den Tag nicht vergessen, als ich die Nachricht vom Händler bekam. Das Auto konnte sich dann hier zu Hause ins "gemachte Nest legen".

    Die Wallbox war fertig, eine kleine Mappe mit Ladekarten und die dazu gehörigen Apps lagen bereit, ich kannte das Auto aus den Berichten

    besser als der Verkäufer...

    Trotzdem war die Wartezeit von emotionalen Hoch und Tiefs geprägt. Dafür freue ich mich bei jeder Fahrt, das er nun endlich bei mir ist.